Tor

14. Juli 2008 05:45

Lieber Freund

Nur ein einfältiger Tor würde auf den Gedanken kommen, dass Gesine Schwan beabsichtigen könnte anlässlich ihrer Kandidatur für das Amt des deutschen Bundespräsidenten, eine Rede am Tor vor dem Weißen Haus in Washington zu halten und mit diesem Wunsch einen heftigen Streit zwischen dem amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Senator von Washington und dem amerikanischen Außenminister auslöst.
Im umgekehrten Fall, zum Beispiel weil Barack Obama, anlässlich seiner Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten, eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu halten gedenkt, hört man aus der Hauptstadt des Landes mit der unbegrenzten Einfältigkeit, dass sich die mächtigste Kanzlerin der Welt, der regierende Bürgermeister von Berlin und der deutsche Außenminister darüber in die Haare geraten.

Nun war die Angela ja gerade zu dem Zeitpunkt, an dem dieses hochbrisante innenpolitische Problem erstmalig auftauchte, mal wieder nicht da, sondern hockte in Japan beim G8-Gipfel in Toyako, um Verbesserungen für das Klima auszubaldowern. Da wäre sie mal besser zu Hause geblieben und hätte endlich mal dafür gesorgt, dass das von ihr berufene Gruselkabninett nicht noch mehr Unsinn ausheckt und die großkotzige Koalition mit ihren Machtspielchen nicht noch mehr Porzellan im Lande zerschlägt.
Aber so ist sie halt die Angela, permanent unterwegs und in Eile, immer die Lefzen lächelnd verzerrt, immer den Blick im eigenen Spiegel und immer unterwegs in ihrer selbstgesetzten lächerlichen Mission Deutschland zu dienen, während hinter ihr die Pfahlbauten der Ureinwohner des Landes zerfallen und in einem Sumpf aus Bürokratie, Ausbeutung und Bespitzelung versinken.

Unüblich ist es ja nicht, dass Kandidaten, die in ein höheres Amt streben, vor ihrer Wahl schon mal einen Antrittsbesuch bei den zukünftigen Kollegen über dem großen Teich machen. Man muss es ja nicht gleich so übertreiben wie Angela Merkel, die im Wahlkampf 2002 schon mal bei George Bush vorbeischaute, während der amtierende Bundeskanzler Schröder die vorgezogenen Neuwahlen noch für eine seiner cleversten Ideen hielt.
Da die Stelle der Praktikantin im Weißen Haus nach Monica Lewinsky nicht mehr besetzt wurde, musste sich das Angela leider damit begnügen dem größten Lügner aller Zeiten das Rektum zu graulen, konnte aber auch so ganz nebenbei schon mal durchblicken zu lassen, dass für den Fall ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland eine Beteiligung deutscher Truppen am Krieg im Irak nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werden könne.

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, will nun den demokratischen Hoffnungsträger Obama an einer derart symbolträchtigen Stätte wie dem Brandenburger Tor gar eine transatlantische Grundsatzrede halten lassen. “Wir werden ihm ein herzliches Willkommen bereiten und alles unterstützend unternehmen, was notwendig ist, damit er von Berlin aus auch Botschaften senden kann”, sagte der SPD-Politiker dem Fernsehsender N24.

Doch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fürchtet, dass Obama aufgrund der aktuellen Debatte von einem Deutschlandbesuch abgeschreckt werden könnte: “Die Amerikaner haben entscheidend zur Rettung der Stadt Berlin beigetragen, drum sollten wir ihnen auch ermöglichen, an historischen Stätten wie dem Brandenburger Tor aufzutreten“, sagte er der Frankfurter Rundschau.

Es ist dieser typisch-deutsche vorauseilende Gehorsam, der sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik, zuverlässig dafür sorgt, dass angloamerikanische Interessen aus Politik und Wirtschaft artig und wohlwollend bedient werden können.
Sei es die Weitergabe der Flugpassagierdaten an amerikanische Behörden, seien es Aktivitäten amerikanischer Geheimdienstler am Frankfurter Flughafen oder die Entsendung von Kampftruppen in von den USA “erfolgreich befriedete Gebiete”.
Gerüchteweise war es diesmal der Wunsch der republikanischen Bush-Administration, der bei der machtigsten Kanzlerin der Welt “Bedenken” gegen einen Auftritt des Demokraten Obama auslöste. Gut, sie wird sich eben daran, dass ihr George Bush nicht mehr den Nacken massiert, ebenso gewöhnen müssen wie daran, dass ihr der Nachfolger von Jacques Chirac nicht mehr den Handrücken abschleckt.
Doch jetzt sind wir in der Diskussion um die Rede des Präsidentschaftskandidaten Obama am „Brandenburger Tor“ schon nicht mehr weit davon entfernt, dass wir auch die Mauer wieder aufbauen würden, sobald sich jemand aus den USA findet, der davor eine Rede halten möchte.
Noch wissen wir aber nicht einmal, welcher Art denn die Botschaften des Barack Obama denn sein werden, hat doch die Weltöffentlichkeit bei George Bush ja auch ein ganzes Weilchen gebraucht, bis ihr klar wurde welch skrupelloser Lügner die Amerikaner da zum Präsidenten gewählt hatten.

Doch bei näherer Betrachtung gibt es eigentlich keinen Grund, warum ein Amerikaner der sich um das höchste Amt seines Landes bewirbt, nicht von einem Ort aus sprechen kann, an dem die Schwulen und Tunten der Stadt schon seit Jahren bei ihrer „Love Parade“ durchziehen und eine saufende und grölenden Masse ihren Nationalhelden Michael Ballack & Kollegen huldigen darf.

Natürlich könnte man die inhaltsschweren Botschaften des amerikanischen Wahlkampftouristen Barack Obama auch von jeder anderen Lokalität in Berlin in die Welt senden.
Es muss ja nicht gleich eine der No-go-Areas im ausländerfeindlichen Osten der Stadt sein, die Wiese vor dem Reichstag im undemokratischen Westen ist doch auch ganz nett. Sehr symbolträchtig wäre auch der Platz vor dem “hohlen Zahn“, seitdem dort die Turmuhr wegen irreparabler Schäden stillgelegt und die Zeiger auf 12 Uhr gestellt wurden, was aber nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass die Politiker in Berlin schon länger nicht mehr wissen was die Stunde geschlagen hat.
Nach dem ganzen Affentheater, das in dieser Republik veranstaltet wird, nur weil ein Kandidat für das Amt des amerikanischen Präsidenten auf seiner Werbetourtour um den Globus in Berlin einen Zwischenstopp machen will, kann es eigentlich nur einen einzigen Ort geben, der der Bedeutung dieses Jahrtausendereignisses gerecht werden kann - “Der Berliner Zoo”.

Um das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit an diesem Ereignis ins schier Unerträgliche zu steigern, müsste das Rednerpodium allerdings genau vor Eisbär Knut’s Kerker postiert und exakt Richtung Mekka ausgerichtet werden, damit sich die Muslime Deutschlands nicht schon wieder vor den Kopf gestoßen fühlen und im christlich-naiven Abendland weitere endlose und sinnfreie Debatten über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit tunlichst vermieden werden.

Aber sicher wird am Ende alles gut werden und das Angela und ihre Kumpane lassen sich diese Gelegenheit zur Verbesserung ihrer Imagewerte sicher auch nicht entgehen.
Und die Tränen werden rollen, wenn Barack Obama seine Rede, in Anlehnung an ein großes historische Vorbild, ebenfalls mit einem Gruß an den Innungsverband der Berliner Konditoren und Zückerbäcker abschließt und seine Rede mit dem in holperigen Deutsch gesprochenen Satz „isch bin ein Mohrenkopf“ beendet.

Bevor die gesellschaftspolitischen Tore der Nation nun empört aufheulen, ihre Torheiten von der Leine lassen und sich aus der Kurzdistanz ein Eigentor schießen, sollten sie zuerst ein mal, auch wenn es mental besonders schwer fällt, auf Tordistanz zu sich selbst gehen und nachlesen, dass es sich bei einem „Mohrenkopf“ um eine dunkle Schokoladenhülle mit luftiger Schaumfüllung handelt, deren unsäglicher Versuchung voll klebriger Schaummasse viele beim besten Willen nicht wiederstehen können.

Und der Genuss macht dick, egal wo gegessen wird.
Wobei es durchaus auch Menschen gibt, denen wird schon beim Anblick übel.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 14. Juli 2008 um 05:45:46 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

5 Antworten zu “Tor”

  1. Jochen Hoff meint:

    Bitte, bitte lass das Merkel reisen. Wenn sie nicht hier ist gibt sie nur unser Geld aus um es in irgendwelche bescheuerten Geschichten zu schicken. Wenn sie hier ist bekämpft sie die deutschen Bürger direkt.

    Lasst die Frau reisen. Das ist das einzige was sie kann.

  2. Machopan meint:

    Gestern, am 13. Juli 2008, weilte das Angela in Paris um an den Gründungsfeierlichkeiten der von ihr noch im Januar heftigst bekämpften “Mittelmeerunion” teilzuhaben. Vielleicht ist es wirklich das Beste, dafür zu sorgen, dass unsere “Beste” von Gipfel zu Gipfel jetten und ihre Lefzen grienend in die Kameras halten kann.
    Sobald sie aber den Mund aufmacht um ihre aus inhaltsleeren Textbausteinen zusammengebastelte Botschaften abzusondern, sollte man sich rasch nach einer Spucktüte umsehen, denn die Freiheit soll über den Wolken zwar grenzenlos sein, aber leider kann man im Flieger (noch) kein Fenster aufmachen um den Müll loszuwerden.
    Aber vielleicht hat die Schallmauer ja irgendwann mal ein Erbarmen und wirft sich der Angela in den Weg.

  3. xy12 meint:

    Der “Kampf” um die Rede vor dem Brandenburger Tor…? - Ach, das ist doch wieder so ein Sommerlochthema. Interessiert eigentlich nur am Rande - und lenkt von den wirklichen Problemen ab. Nachdem die deutsche EM Elf nun so massiv geloost hat, ist der Obama mit seiner Speech eine willkommene Ablenkung, um Michel die Birne zu vernebeln.

  4. bellamy meint:

    WAS bitte, will man an Michels Birne den noch vernebeln? Bekanntlich kann sich in einem Vakuum doch kein Nebel bilden, oder hab ich da in der Schule gepennt? ;-)

  5. otti meint:

    Besser ein “Mohrenkopf” als unsere Schwarze!

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Tor

14. Juli 2008 05:45

Lieber Freund

Nur ein einfältiger Tor würde auf den Gedanken kommen, dass Gesine Schwan beabsichtigen könnte anlässlich ihrer Kandidatur für das Amt des deutschen Bundespräsidenten, eine Rede am Tor vor dem Weißen Haus in Washington zu halten und mit diesem Wunsch einen heftigen Streit zwischen dem amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Senator von Washington und dem amerikanischen Außenminister auslöst.
Im umgekehrten Fall, zum Beispiel weil Barack Obama, anlässlich seiner Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten, eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu halten gedenkt, hört man aus der Hauptstadt des Landes mit der unbegrenzten Einfältigkeit, dass sich die mächtigste Kanzlerin der Welt, der regierende Bürgermeister von Berlin und der deutsche Außenminister darüber in die Haare geraten.

Nun war die Angela ja gerade zu dem Zeitpunkt, an dem dieses hochbrisante innenpolitische Problem erstmalig auftauchte, mal wieder nicht da, sondern hockte in Japan beim G8-Gipfel in Toyako, um Verbesserungen für das Klima auszubaldowern. Da wäre sie mal besser zu Hause geblieben und hätte endlich mal dafür gesorgt, dass das von ihr berufene Gruselkabninett nicht noch mehr Unsinn ausheckt und die großkotzige Koalition mit ihren Machtspielchen nicht noch mehr Porzellan im Lande zerschlägt.
Aber so ist sie halt die Angela, permanent unterwegs und in Eile, immer die Lefzen lächelnd verzerrt, immer den Blick im eigenen Spiegel und immer unterwegs in ihrer selbstgesetzten lächerlichen Mission Deutschland zu dienen, während hinter ihr die Pfahlbauten der Ureinwohner des Landes zerfallen und in einem Sumpf aus Bürokratie, Ausbeutung und Bespitzelung versinken.

Unüblich ist es ja nicht, dass Kandidaten, die in ein höheres Amt streben, vor ihrer Wahl schon mal einen Antrittsbesuch bei den zukünftigen Kollegen über dem großen Teich machen. Man muss es ja nicht gleich so übertreiben wie Angela Merkel, die im Wahlkampf 2002 schon mal bei George Bush vorbeischaute, während der amtierende Bundeskanzler Schröder die vorgezogenen Neuwahlen noch für eine seiner cleversten Ideen hielt.
Da die Stelle der Praktikantin im Weißen Haus nach Monica Lewinsky nicht mehr besetzt wurde, musste sich das Angela leider damit begnügen dem größten Lügner aller Zeiten das Rektum zu graulen, konnte aber auch so ganz nebenbei schon mal durchblicken zu lassen, dass für den Fall ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland eine Beteiligung deutscher Truppen am Krieg im Irak nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werden könne.

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, will nun den demokratischen Hoffnungsträger Obama an einer derart symbolträchtigen Stätte wie dem Brandenburger Tor gar eine transatlantische Grundsatzrede halten lassen. “Wir werden ihm ein herzliches Willkommen bereiten und alles unterstützend unternehmen, was notwendig ist, damit er von Berlin aus auch Botschaften senden kann”, sagte der SPD-Politiker dem Fernsehsender N24.

Doch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fürchtet, dass Obama aufgrund der aktuellen Debatte von einem Deutschlandbesuch abgeschreckt werden könnte: “Die Amerikaner haben entscheidend zur Rettung der Stadt Berlin beigetragen, drum sollten wir ihnen auch ermöglichen, an historischen Stätten wie dem Brandenburger Tor aufzutreten“, sagte er der Frankfurter Rundschau.

Es ist dieser typisch-deutsche vorauseilende Gehorsam, der sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik, zuverlässig dafür sorgt, dass angloamerikanische Interessen aus Politik und Wirtschaft artig und wohlwollend bedient werden können.
Sei es die Weitergabe der Flugpassagierdaten an amerikanische Behörden, seien es Aktivitäten amerikanischer Geheimdienstler am Frankfurter Flughafen oder die Entsendung von Kampftruppen in von den USA “erfolgreich befriedete Gebiete”.
Gerüchteweise war es diesmal der Wunsch der republikanischen Bush-Administration, der bei der machtigsten Kanzlerin der Welt “Bedenken” gegen einen Auftritt des Demokraten Obama auslöste. Gut, sie wird sich eben daran, dass ihr George Bush nicht mehr den Nacken massiert, ebenso gewöhnen müssen wie daran, dass ihr der Nachfolger von Jacques Chirac nicht mehr den Handrücken abschleckt.
Doch jetzt sind wir in der Diskussion um die Rede des Präsidentschaftskandidaten Obama am „Brandenburger Tor“ schon nicht mehr weit davon entfernt, dass wir auch die Mauer wieder aufbauen würden, sobald sich jemand aus den USA findet, der davor eine Rede halten möchte.
Noch wissen wir aber nicht einmal, welcher Art denn die Botschaften des Barack Obama denn sein werden, hat doch die Weltöffentlichkeit bei George Bush ja auch ein ganzes Weilchen gebraucht, bis ihr klar wurde welch skrupelloser Lügner die Amerikaner da zum Präsidenten gewählt hatten.

Doch bei näherer Betrachtung gibt es eigentlich keinen Grund, warum ein Amerikaner der sich um das höchste Amt seines Landes bewirbt, nicht von einem Ort aus sprechen kann, an dem die Schwulen und Tunten der Stadt schon seit Jahren bei ihrer „Love Parade“ durchziehen und eine saufende und grölenden Masse ihren Nationalhelden Michael Ballack & Kollegen huldigen darf.

Natürlich könnte man die inhaltsschweren Botschaften des amerikanischen Wahlkampftouristen Barack Obama auch von jeder anderen Lokalität in Berlin in die Welt senden.
Es muss ja nicht gleich eine der No-go-Areas im ausländerfeindlichen Osten der Stadt sein, die Wiese vor dem Reichstag im undemokratischen Westen ist doch auch ganz nett. Sehr symbolträchtig wäre auch der Platz vor dem “hohlen Zahn“, seitdem dort die Turmuhr wegen irreparabler Schäden stillgelegt und die Zeiger auf 12 Uhr gestellt wurden, was aber nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass die Politiker in Berlin schon länger nicht mehr wissen was die Stunde geschlagen hat.
Nach dem ganzen Affentheater, das in dieser Republik veranstaltet wird, nur weil ein Kandidat für das Amt des amerikanischen Präsidenten auf seiner Werbetourtour um den Globus in Berlin einen Zwischenstopp machen will, kann es eigentlich nur einen einzigen Ort geben, der der Bedeutung dieses Jahrtausendereignisses gerecht werden kann - “Der Berliner Zoo”.

Um das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit an diesem Ereignis ins schier Unerträgliche zu steigern, müsste das Rednerpodium allerdings genau vor Eisbär Knut’s Kerker postiert und exakt Richtung Mekka ausgerichtet werden, damit sich die Muslime Deutschlands nicht schon wieder vor den Kopf gestoßen fühlen und im christlich-naiven Abendland weitere endlose und sinnfreie Debatten über Rassismus und Ausländerfeindlichkeit tunlichst vermieden werden.

Aber sicher wird am Ende alles gut werden und das Angela und ihre Kumpane lassen sich diese Gelegenheit zur Verbesserung ihrer Imagewerte sicher auch nicht entgehen.
Und die Tränen werden rollen, wenn Barack Obama seine Rede, in Anlehnung an ein großes historische Vorbild, ebenfalls mit einem Gruß an den Innungsverband der Berliner Konditoren und Zückerbäcker abschließt und seine Rede mit dem in holperigen Deutsch gesprochenen Satz „isch bin ein Mohrenkopf“ beendet.

Bevor die gesellschaftspolitischen Tore der Nation nun empört aufheulen, ihre Torheiten von der Leine lassen und sich aus der Kurzdistanz ein Eigentor schießen, sollten sie zuerst ein mal, auch wenn es mental besonders schwer fällt, auf Tordistanz zu sich selbst gehen und nachlesen, dass es sich bei einem „Mohrenkopf“ um eine dunkle Schokoladenhülle mit luftiger Schaumfüllung handelt, deren unsäglicher Versuchung voll klebriger Schaummasse viele beim besten Willen nicht wiederstehen können.

Und der Genuss macht dick, egal wo gegessen wird.
Wobei es durchaus auch Menschen gibt, denen wird schon beim Anblick übel.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 14. Juli 2008 um 05:45:46 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

5 Antworten zu “Tor”

  1. Jochen Hoff meint:

    Bitte, bitte lass das Merkel reisen. Wenn sie nicht hier ist gibt sie nur unser Geld aus um es in irgendwelche bescheuerten Geschichten zu schicken. Wenn sie hier ist bekämpft sie die deutschen Bürger direkt.

    Lasst die Frau reisen. Das ist das einzige was sie kann.

  2. Machopan meint:

    Gestern, am 13. Juli 2008, weilte das Angela in Paris um an den Gründungsfeierlichkeiten der von ihr noch im Januar heftigst bekämpften “Mittelmeerunion” teilzuhaben. Vielleicht ist es wirklich das Beste, dafür zu sorgen, dass unsere “Beste” von Gipfel zu Gipfel jetten und ihre Lefzen grienend in die Kameras halten kann.
    Sobald sie aber den Mund aufmacht um ihre aus inhaltsleeren Textbausteinen zusammengebastelte Botschaften abzusondern, sollte man sich rasch nach einer Spucktüte umsehen, denn die Freiheit soll über den Wolken zwar grenzenlos sein, aber leider kann man im Flieger (noch) kein Fenster aufmachen um den Müll loszuwerden.
    Aber vielleicht hat die Schallmauer ja irgendwann mal ein Erbarmen und wirft sich der Angela in den Weg.

  3. xy12 meint:

    Der “Kampf” um die Rede vor dem Brandenburger Tor…? - Ach, das ist doch wieder so ein Sommerlochthema. Interessiert eigentlich nur am Rande - und lenkt von den wirklichen Problemen ab. Nachdem die deutsche EM Elf nun so massiv geloost hat, ist der Obama mit seiner Speech eine willkommene Ablenkung, um Michel die Birne zu vernebeln.

  4. bellamy meint:

    WAS bitte, will man an Michels Birne den noch vernebeln? Bekanntlich kann sich in einem Vakuum doch kein Nebel bilden, oder hab ich da in der Schule gepennt? ;-)

  5. otti meint:

    Besser ein “Mohrenkopf” als unsere Schwarze!

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