Null-Emission

29. September 2008 05:45

Lieber Freund

Sie sind bekannt, sie sind berüchtigt, die Null-Emissionen des Herrn Tiefensee.
Diesmal hat er der “Frankfurter Rundschau” verklickert, dass er die Verkehrsbedingungen für Radfahrer verbessern will, denn “wenn 90% des innerstädtischen Verkehrs mit dem Fahrrad zurückgelegt würde, dann könnten 7,5 Millionen Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 vermieden werden“.

Sie müssen jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarren und überlegen, ob diese neuerliche Hirnblähung des Herrn Tiefensee dem Anspruch einer mathematischen Näherungsrechnung gerecht wird oder ob es sich wiederum nur um einen weiteren Akt der hinlänglich bekannten Soap-Opera „Tiefensee -Mein lieber Schwan“ handelt, denn Tiefensee findet -nach eigenen Worten- die „Vision von der Null-Emission bestechend“.

Um dieses visionäre Ziel zu erreichen, müsse daher in der Stadtplanung darauf geachtet werden, dass Verkehr gar nicht erst entstehe, verblubberte der verkehrte Minister der “Frankfurter Rundschau”.
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich die abgasfreien Sprechblasen des Herrn Tiefensee höre oder lese, dann glaube ich immer es wäre was „Neues aus der Anstalt“.

Als nächstes schlägt er bestimmt mehr Standspuren auf der Autobahn vor, denn neuere Untersuchungen von Verkehrsexperten hätten ergeben, dass von liegengebliebenen Fahrzeugen weitaus geringere Schadstoffemissionen ausgehen.
Und wenn der ganze Verkehr zum Erliegen gebracht würde, dann sind wir der Vision des Herrn Tiefensee schon bestechend nah.
Wobei die Idee mit den Wanderwegen auf dem Mittelstreifen der Autobahn auch sehr umweltverträglich ist.
Aber die ist laut Koalitionsgebetbuch erst für die nächste Legislaturperiode vorgesehen.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 29. September 2008 um 05:45:30 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Antwort zu “Null-Emission”

  1. erphschwester meint:

    auch wenn die sache mit den wanderwegen auf dem mittelstreifen geeignet wäre, unser rentenproblem zu lösen (dorthin müssten regelmässige ausflüge der altersheime stattfinden), präferiere ich persönlich dann doch eher die emissionsbefreiung von unseren politikern. nicht nur, dass dann allerhand umweltverschmutzung durch verbalmüll wegfallen würde, ist die kaste ansich eine beleidigung für jeden anständig riechenden menschen.

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Null-Emission

29. September 2008 05:45

Lieber Freund

Sie sind bekannt, sie sind berüchtigt, die Null-Emissionen des Herrn Tiefensee.
Diesmal hat er der “Frankfurter Rundschau” verklickert, dass er die Verkehrsbedingungen für Radfahrer verbessern will, denn “wenn 90% des innerstädtischen Verkehrs mit dem Fahrrad zurückgelegt würde, dann könnten 7,5 Millionen Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 vermieden werden“.

Sie müssen jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarren und überlegen, ob diese neuerliche Hirnblähung des Herrn Tiefensee dem Anspruch einer mathematischen Näherungsrechnung gerecht wird oder ob es sich wiederum nur um einen weiteren Akt der hinlänglich bekannten Soap-Opera „Tiefensee -Mein lieber Schwan“ handelt, denn Tiefensee findet -nach eigenen Worten- die „Vision von der Null-Emission bestechend“.

Um dieses visionäre Ziel zu erreichen, müsse daher in der Stadtplanung darauf geachtet werden, dass Verkehr gar nicht erst entstehe, verblubberte der verkehrte Minister der “Frankfurter Rundschau”.
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich die abgasfreien Sprechblasen des Herrn Tiefensee höre oder lese, dann glaube ich immer es wäre was „Neues aus der Anstalt“.

Als nächstes schlägt er bestimmt mehr Standspuren auf der Autobahn vor, denn neuere Untersuchungen von Verkehrsexperten hätten ergeben, dass von liegengebliebenen Fahrzeugen weitaus geringere Schadstoffemissionen ausgehen.
Und wenn der ganze Verkehr zum Erliegen gebracht würde, dann sind wir der Vision des Herrn Tiefensee schon bestechend nah.
Wobei die Idee mit den Wanderwegen auf dem Mittelstreifen der Autobahn auch sehr umweltverträglich ist.
Aber die ist laut Koalitionsgebetbuch erst für die nächste Legislaturperiode vorgesehen.

Machopan
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  1. erphschwester meint:

    auch wenn die sache mit den wanderwegen auf dem mittelstreifen geeignet wäre, unser rentenproblem zu lösen (dorthin müssten regelmässige ausflüge der altersheime stattfinden), präferiere ich persönlich dann doch eher die emissionsbefreiung von unseren politikern. nicht nur, dass dann allerhand umweltverschmutzung durch verbalmüll wegfallen würde, ist die kaste ansich eine beleidigung für jeden anständig riechenden menschen.

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