Und es kommt die Zeit …

29. Dezember 2008 05:45

Lieber Freund

Zeit ist üblicherweise etwas, was in unserer Zeit niemand mehr zu haben scheint.
Dabei ist Zeit zwar relativ, aber durchaus etwas auf das man sich verlassen kann, denn Zeit kann man nicht nur messen und einteilen, man kann sich Zeit auch nehmen, man kann sich Zeit lassen und Zeit nehmen lassen.
Man kann sich die Zeit vertreiben, man kann die Zeit verschwenden und vergeuden, und immer zum Ende einer Zeitperiode gibt es dann eine gehäufte Anzahl von Ereignissen, bei denen man dies alles zeitgleich tun kann, denn dann ist die Zeit der glorifizierten Rückblicke, der beschönigenden Gegenwartsbewertung und selbstverständlich auch die Zeit der visionären Prognosen.

Im privaten und familiären Bereich tritt dieses Phänomen meist an Geburts-, Hochzeits- und Todestagen auf und meist lässt man als Beteiligter oder Betroffener die verbale Würdigung verstrichenen und kommenden Zeiträume über sich ergehen um gleich danach zum Tagesgeschehen zurückzukehren.

In der Wirtschaft ist diese Art der Berichterstattung über Gewesenes und Zukünftiges meist per Gesetz geregelt und verpflichtet den Vortragenden, unter Androhung von Strafe, zu einem gewissen Maß an Wahrheit.

Würde es solche Verpflichtungen zur Wahrheit auch für die politischen Werktätigen geben, dann wäre sicher noch kaum noch einer der erwählten Volksvertreter auf freiem Fuß.  Erklärbar ist dieses Verhalten politischer Mandatsträger nicht etwa dadurch, dass es sich überwiegend um notorische oder krankhafte Lügner handelt, sondern dadurch dass Politiker eigentlich Anhänger einer an den Bedarf anpassbaren Glaubensrichtung sind.
Ausserdem glauben sie, dass sie zum Führen berufen sind und ihnen dazu gleichzeitig die Weisheit in die Wiege gelegt wurde. Hinzu kommt, dass sie glauben, die von ihnen vertretene Meinung sei die einzig richtige, weil eben parteikonform und ideologisch abgesichert und geprüft. Erleichtert wird das Ganze durch eine gewisse persönliche Borniertheit, ausgeprägte Selbstüberschätzung und in Abhängigkeit der erreichten Position, von einer zunehmenden Lernresistenz und Realitätsferne.
Derart ausgestattet wird dann aktive Politik gemacht und “Gesetze für das gemeine Volk” ausbaldowert, zusammengezimmert und zu “Recht” erklärt.
Man muss sich das ungefähr so vorstellen, wie wenn im Zölibat lebende katholische Theologen zusammen mit nicht praktizierenden Gynäkologen und etlichen kinderlosen Steuerfachexperten angesichts statistisch prognostizierter steigender Bevölkerungsmortalität über die Bedeutung der jungfräulichen Geburt diskutieren und dann ihren kleinsten gemeinsamen Nenner nebst einiger möglichst ungenau definierter ideologischer Feinheiten in Gesetzesform gießen um es dann mit der Unterschrift des Bundespräsidenten als geltendes Recht über das gebärunwillige Volk ausschütten zu können.

Damit das Volk versteht, dass dies alles nur zu seinem Besten geschieht, lässt der Bundespräsident es sich nicht nehmen, am Jahresende, nicht etwa als Entschuldigung sondern eher als Rechtfertigung, Vergangenes und Kommendes in hehre Worte zu fassen und im Rahmen einer Ansprache an das Volk zu richten.

Jetzt war es also für den Bundespräsidenten wieder an der Zeit, der Bevölkerung nicht nur die begangenen Schandtaten der letzten 12 Monate zu erklären sondern auch auf die kommenden Straftaten einzustimmen und ihr die notwendige Kraft, den Mut und die Zuversicht einzureden, damit sie ihr Schicksal unter dem Joch der Obrigkeit auch weiterhin brav und klaglos ertragen kann und fest wird in dem Glauben, dass es im nächsten Jahr sicher besser werden könnte. Vorausgesetzt man bleibt frei von Zweifeln und hört nicht auf die Verführer am rechten und linken Rand des demokratischen Systems.

Mit salbungsvollen Worten und einer Tonlage, die mich persönlich immer an einen “Pferdeflüsterer” erinnert, sprach Bundespräsident Horst Köhler in seiner Weihnachtsansprache dem Volk Mut zu: “Trotz globaler Finanzkrise sei er zuversichtlich, dass die Herausforderungen gemeistert würden, denn das Land habe ein gutes Fundament. Auch hätten die Reformen der vergangenen Jahre Deutschland gestärkt und in den Betrieben sei eine neue Bereitschaft zum Miteinander festzustellen. Deutschland sei durch die vielen tüchtigen Menschen, die unsere Gemeinschaft tragen, gut gewappnet, denn es verfüge über gut ausgebildete, motivierte Arbeitnehmer, ideenreiche, mutige Unternehmer und Millionen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die gestalten, anpacken und füreinander einstehen. Das alles könne uns allen Mut machen.

Köhler, dem man durchaus unterstellen darf, dass er mit dem “guten Fundament des Landes” das in Duldungsstarre verharrende Präkariat gemeint haben könnte, lobte ausdrücklich die deutsche Politik und die Bürger für ihre kluge und besonnene Reaktionen in der Finanzkrise. Nun biete die heraufziehende Rezession nicht nur eine Chance für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Völkern und für eine bessere Ordnung von Wirtschaft und Finanzen, sondern Anstand, Bescheidenheit, Maß und Glaubwürdigkeit brächten auch das Vertrauen zurück, das unsere Gesellschaft zusammenhalte.
Abschließend sprach der Bundespräsident seinen besonderen Dank den Soldatinnen und Soldaten aus, die in der Ferne für Sicherheit und Wiederaufbau sorgen, denn sie dienten dem Frieden unter dem Einsatz von Leib und Leben.

Man muss sich nicht erst erinnern, was der Mann bei gleicher Gelegenheit in den Vorjahren erzählt hat. Man muss sich auch nicht fragen auf welcher Wolke dieser Mann eigentlich lebt und welcher matte Stern ihn erleuchtet und/oder in die Irre führt, man muss sich nur fragen, wie lange er diesen gequirlten Schwachsinn eigentlich noch ungestraft unters Volk bringen darf.

Mit dem Paragraphen 130 gibt es im Strafgesetzbuch (StGB) zwar eine gerne genutzte Möglichkeit gegen staatsgefährdende Volksverhetzer vorzugehen, doch staatstragende Volksverblödung bleibt bisher leider völlig straffrei.
Die Betonung liegt auf bisher, denn es ist an der Zeit, dass sich daran etwas ändert und wer das zu spät merkelt und immer weiter verköhlert, den bestraft eben das Leben.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 29. Dezember 2008 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

5 Antworten zu “Und es kommt die Zeit …”

  1. Pathologe meint:

    Wenn die engagierten Buergerinnen und Buerger wirklich mal anpacken wuerden, waere das bestimmt gut. Aber die Politiker sind halt, obwohl es ein Pack ist, schlecht zu packen, so dass man sie zur Abschreckung kaum im Regierungsviertel ein wenig an der Strassenbeleuchtung drapieren koennte.
    Ich denke, jeder Buerger wuerde gerne so ein Paeckchen zur naechsten Laterne tragen, wenn er schon eins zu tragen hat.

  2. Machopan meint:

    Es kommt die Zeit, zu der es in der Hölle und im Exil eng werden wird.
    Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass das wachsende Prekariat ein Pulverfass ist und im Mittelstand brodelt es ganz erheblich.
    Es fehlt nur noch der zündende Funke an der feuchten Lunte um der Oberschicht Feuer unter den Hintern zu machen.

  3. ALPHA meint:

    Die Situation ähnelt irgendwie der Sache mit dem goldenen Vließ - wobei ich mal die politisch incorrecte An-/Nachfrage zum Wohlbefinden/Verbleib/Existenz der bundes- und deutschen Goldreserven nicht ansprechen möchte. Also, jedem der das von seinen Vorgängern gefledderte Erbe antrit, bleibt doch letztlich nichts anderes übrig, als den anonymen globalen Mächten den daraus erwirtschafteten Reichtum in den immer gierigeren Rachen zu werfen, und es letztlich seinem Nachfolger in noch üblerem Zustand zu hinterlassen. Und das ist auf Ewig und einen Tag so festgeschrieben.

  4. Ingo meint:

    Zitat: “Es kommt die Zeit, zu der es in der Hölle und im Exil eng werden wird.
    Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass das wachsende Prekariat ein Pulverfass ist und im Mittelstand brodelt es ganz erheblich.
    Es fehlt nur noch der zündende Funke an der feuchten Lunte um der Oberschicht Feuer unter den Hintern zu machen.”

    Ich denke es wird sich erst was ändern (Eliten entmachtet) wenn ein größerer Teil des Volkes erkennt was passiert und auch über wirkliche Perspektiven informiert ist. Das sehe ich aber nicht, die weitaus größere Mehrheit ist Systemgläubig und kennt (oder versteht) nicht wie es laufen könnte/müsste.

  5. otti meint:

    Von solcher Politik ist man bedient.
    Aufgemerkelt, Herr Ober, es hat leider wegen altbackener neoliberaler Zutaten nicht geschmeckt.

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Und es kommt die Zeit …

29. Dezember 2008 05:45

Lieber Freund

Zeit ist üblicherweise etwas, was in unserer Zeit niemand mehr zu haben scheint.
Dabei ist Zeit zwar relativ, aber durchaus etwas auf das man sich verlassen kann, denn Zeit kann man nicht nur messen und einteilen, man kann sich Zeit auch nehmen, man kann sich Zeit lassen und Zeit nehmen lassen.
Man kann sich die Zeit vertreiben, man kann die Zeit verschwenden und vergeuden, und immer zum Ende einer Zeitperiode gibt es dann eine gehäufte Anzahl von Ereignissen, bei denen man dies alles zeitgleich tun kann, denn dann ist die Zeit der glorifizierten Rückblicke, der beschönigenden Gegenwartsbewertung und selbstverständlich auch die Zeit der visionären Prognosen.

Im privaten und familiären Bereich tritt dieses Phänomen meist an Geburts-, Hochzeits- und Todestagen auf und meist lässt man als Beteiligter oder Betroffener die verbale Würdigung verstrichenen und kommenden Zeiträume über sich ergehen um gleich danach zum Tagesgeschehen zurückzukehren.

In der Wirtschaft ist diese Art der Berichterstattung über Gewesenes und Zukünftiges meist per Gesetz geregelt und verpflichtet den Vortragenden, unter Androhung von Strafe, zu einem gewissen Maß an Wahrheit.

Würde es solche Verpflichtungen zur Wahrheit auch für die politischen Werktätigen geben, dann wäre sicher noch kaum noch einer der erwählten Volksvertreter auf freiem Fuß.  Erklärbar ist dieses Verhalten politischer Mandatsträger nicht etwa dadurch, dass es sich überwiegend um notorische oder krankhafte Lügner handelt, sondern dadurch dass Politiker eigentlich Anhänger einer an den Bedarf anpassbaren Glaubensrichtung sind.
Ausserdem glauben sie, dass sie zum Führen berufen sind und ihnen dazu gleichzeitig die Weisheit in die Wiege gelegt wurde. Hinzu kommt, dass sie glauben, die von ihnen vertretene Meinung sei die einzig richtige, weil eben parteikonform und ideologisch abgesichert und geprüft. Erleichtert wird das Ganze durch eine gewisse persönliche Borniertheit, ausgeprägte Selbstüberschätzung und in Abhängigkeit der erreichten Position, von einer zunehmenden Lernresistenz und Realitätsferne.
Derart ausgestattet wird dann aktive Politik gemacht und “Gesetze für das gemeine Volk” ausbaldowert, zusammengezimmert und zu “Recht” erklärt.
Man muss sich das ungefähr so vorstellen, wie wenn im Zölibat lebende katholische Theologen zusammen mit nicht praktizierenden Gynäkologen und etlichen kinderlosen Steuerfachexperten angesichts statistisch prognostizierter steigender Bevölkerungsmortalität über die Bedeutung der jungfräulichen Geburt diskutieren und dann ihren kleinsten gemeinsamen Nenner nebst einiger möglichst ungenau definierter ideologischer Feinheiten in Gesetzesform gießen um es dann mit der Unterschrift des Bundespräsidenten als geltendes Recht über das gebärunwillige Volk ausschütten zu können.

Damit das Volk versteht, dass dies alles nur zu seinem Besten geschieht, lässt der Bundespräsident es sich nicht nehmen, am Jahresende, nicht etwa als Entschuldigung sondern eher als Rechtfertigung, Vergangenes und Kommendes in hehre Worte zu fassen und im Rahmen einer Ansprache an das Volk zu richten.

Jetzt war es also für den Bundespräsidenten wieder an der Zeit, der Bevölkerung nicht nur die begangenen Schandtaten der letzten 12 Monate zu erklären sondern auch auf die kommenden Straftaten einzustimmen und ihr die notwendige Kraft, den Mut und die Zuversicht einzureden, damit sie ihr Schicksal unter dem Joch der Obrigkeit auch weiterhin brav und klaglos ertragen kann und fest wird in dem Glauben, dass es im nächsten Jahr sicher besser werden könnte. Vorausgesetzt man bleibt frei von Zweifeln und hört nicht auf die Verführer am rechten und linken Rand des demokratischen Systems.

Mit salbungsvollen Worten und einer Tonlage, die mich persönlich immer an einen “Pferdeflüsterer” erinnert, sprach Bundespräsident Horst Köhler in seiner Weihnachtsansprache dem Volk Mut zu: “Trotz globaler Finanzkrise sei er zuversichtlich, dass die Herausforderungen gemeistert würden, denn das Land habe ein gutes Fundament. Auch hätten die Reformen der vergangenen Jahre Deutschland gestärkt und in den Betrieben sei eine neue Bereitschaft zum Miteinander festzustellen. Deutschland sei durch die vielen tüchtigen Menschen, die unsere Gemeinschaft tragen, gut gewappnet, denn es verfüge über gut ausgebildete, motivierte Arbeitnehmer, ideenreiche, mutige Unternehmer und Millionen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die gestalten, anpacken und füreinander einstehen. Das alles könne uns allen Mut machen.

Köhler, dem man durchaus unterstellen darf, dass er mit dem “guten Fundament des Landes” das in Duldungsstarre verharrende Präkariat gemeint haben könnte, lobte ausdrücklich die deutsche Politik und die Bürger für ihre kluge und besonnene Reaktionen in der Finanzkrise. Nun biete die heraufziehende Rezession nicht nur eine Chance für eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Völkern und für eine bessere Ordnung von Wirtschaft und Finanzen, sondern Anstand, Bescheidenheit, Maß und Glaubwürdigkeit brächten auch das Vertrauen zurück, das unsere Gesellschaft zusammenhalte.
Abschließend sprach der Bundespräsident seinen besonderen Dank den Soldatinnen und Soldaten aus, die in der Ferne für Sicherheit und Wiederaufbau sorgen, denn sie dienten dem Frieden unter dem Einsatz von Leib und Leben.

Man muss sich nicht erst erinnern, was der Mann bei gleicher Gelegenheit in den Vorjahren erzählt hat. Man muss sich auch nicht fragen auf welcher Wolke dieser Mann eigentlich lebt und welcher matte Stern ihn erleuchtet und/oder in die Irre führt, man muss sich nur fragen, wie lange er diesen gequirlten Schwachsinn eigentlich noch ungestraft unters Volk bringen darf.

Mit dem Paragraphen 130 gibt es im Strafgesetzbuch (StGB) zwar eine gerne genutzte Möglichkeit gegen staatsgefährdende Volksverhetzer vorzugehen, doch staatstragende Volksverblödung bleibt bisher leider völlig straffrei.
Die Betonung liegt auf bisher, denn es ist an der Zeit, dass sich daran etwas ändert und wer das zu spät merkelt und immer weiter verköhlert, den bestraft eben das Leben.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 29. Dezember 2008 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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  1. Pathologe meint:

    Wenn die engagierten Buergerinnen und Buerger wirklich mal anpacken wuerden, waere das bestimmt gut. Aber die Politiker sind halt, obwohl es ein Pack ist, schlecht zu packen, so dass man sie zur Abschreckung kaum im Regierungsviertel ein wenig an der Strassenbeleuchtung drapieren koennte.
    Ich denke, jeder Buerger wuerde gerne so ein Paeckchen zur naechsten Laterne tragen, wenn er schon eins zu tragen hat.

  2. Machopan meint:

    Es kommt die Zeit, zu der es in der Hölle und im Exil eng werden wird.
    Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass das wachsende Prekariat ein Pulverfass ist und im Mittelstand brodelt es ganz erheblich.
    Es fehlt nur noch der zündende Funke an der feuchten Lunte um der Oberschicht Feuer unter den Hintern zu machen.

  3. ALPHA meint:

    Die Situation ähnelt irgendwie der Sache mit dem goldenen Vließ - wobei ich mal die politisch incorrecte An-/Nachfrage zum Wohlbefinden/Verbleib/Existenz der bundes- und deutschen Goldreserven nicht ansprechen möchte. Also, jedem der das von seinen Vorgängern gefledderte Erbe antrit, bleibt doch letztlich nichts anderes übrig, als den anonymen globalen Mächten den daraus erwirtschafteten Reichtum in den immer gierigeren Rachen zu werfen, und es letztlich seinem Nachfolger in noch üblerem Zustand zu hinterlassen. Und das ist auf Ewig und einen Tag so festgeschrieben.

  4. Ingo meint:

    Zitat: “Es kommt die Zeit, zu der es in der Hölle und im Exil eng werden wird.
    Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass das wachsende Prekariat ein Pulverfass ist und im Mittelstand brodelt es ganz erheblich.
    Es fehlt nur noch der zündende Funke an der feuchten Lunte um der Oberschicht Feuer unter den Hintern zu machen.”

    Ich denke es wird sich erst was ändern (Eliten entmachtet) wenn ein größerer Teil des Volkes erkennt was passiert und auch über wirkliche Perspektiven informiert ist. Das sehe ich aber nicht, die weitaus größere Mehrheit ist Systemgläubig und kennt (oder versteht) nicht wie es laufen könnte/müsste.

  5. otti meint:

    Von solcher Politik ist man bedient.
    Aufgemerkelt, Herr Ober, es hat leider wegen altbackener neoliberaler Zutaten nicht geschmeckt.

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