Bad Bank

12. Januar 2009 05:45

Lieber Freund

Nach ihrem Vorsinger Josef Ackermann, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, reißen nun auch andere Schreihälse der Finanzindustrie ihren Schnabel auf und “fordern” vom Staat die Schaffung einer “Bad Bank“, um ihre faulen Wertpapiere und problematische Kreditengagements dem Steuerzahler ins Nest legen zu können.

Zugegebenermaßen eine äußerst elegante Möglichkeit um die Leichen aus dem Keller zu entsorgen und das Blut an den eigenen Händen an der weißen Weste eines völlig Unbeteiligten abzuwischen. Genauso skrupellos wie bei der Durchführung des bandenmäßig begangenen Kapitalverbrechens will man sich nun auch noch aus der Verantwortung stehlen und diese samt den Folgen einfach dem kleinen Mann auf der Straße in die Schuhe schieben. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn dieser kleine Mann hat bis heute weder begriffen, was sich um ihn herum abspielt, noch dass er die Zeche dafür bezahlen wird.
Auch wenn der Sachverhalt zum Himmel stinkt, so spricht man in den noblen Kreisen der ehrenwerten Bankenmanager natürlich eine andere, mehr sozialverträgliche Sprache, bei der der eigentliche Sachverhalt nicht so sehr im Vordergrund steht. Sie werden sicher keinen Banker finden, der davon spricht dass er dringend die „Leichen“ aus seiner Bilanz entfernen muss, weil die Sache schon so zum Himmel stinkt, dass es schlecht fürs Geschäft ist.

Weil Geld ja bekanntlich nicht stinkt und selbst schlechtes Geld per Definition nicht stinken darf, wird diese Art von Verbrechen an der Gesellschaft wie folgt formuliert:
Es ist zwingend erforderlich, die Risikoaktiva deutscher Banken in eine ‘Bad Bank’ auszugliedern, denn allein die Düsseldorfer Landesbank könne Wertpapiere und Kredite im Volumen von mindestens 50 Milliarden Euro in eine solche Bank einbringen. Wenn die Bilanzen der Landesbanken und anderer Institute bereinigt seien, schaffe dies Vertrauen unter den Banken und fördere die Bereitschaft zu weiteren Konsolidierungsschritten“, sagte zum Beispiel WestLB-Vorstandschef Heinz Hilgert dem “Handelsblatt”.

Jump - it's a Bad BankAlso wenn allein die WestLB schon auf einem Haufen faulerWertpapiere und Kredite im Wert von 50 Milliarden Euro sitzt, dann kann man sich ungefähr ausrechnen, in welchem Größenbereich sich die “Risikioaktiva” bundesdeutscher Banken bewegen.
Da kann man diesen ach so noblen Geldinstituten nur raten, wie jeder ordentliche Geschäftsmann auch, doch hurtig Insolvenz anzumelden, damit sich der Vorstand, neben all den anderen Vergehen und Verstößen gegen eine ordnungsgemäße Unternehmensführung nicht auch noch wegen Insolvenzverschleppung strafbar machen muss.

Von den himmlischen Zuständen in den Vorstandsetagen der Bankenwelt bis zum Boden der Tatsachen und der irdischen Gerechtigkeit ist es nur ein kurzer Weg, der selbstverständlich auch Bankmanagern, Finanzjongleuren und Spekulanten jederzeit offen stehen würde, sofern sie den Weg zum nächsten Bahngleis nicht alleine finden können.

Man muss schon ein ziemlich krudes Verantwortungsbewusstein und Rechtsempfinden haben, wenn man sich nun vor den auf den finalen Sprung wartendenden Schaulustigen hinstellt, das Maul aufreißt und nach einer “Bad Bank” ruft und “Gesetzesänderungen” einfordert, statt sich selbst Asche aufs eigene Haupt zu streuen weil man die Kohle anderer Leute auf den Kopf gehauen hat.
Es gab mal Zeiten, da sind solchen Leuten, schon auf dem Weg zum nächsten Laternenmast oder Schafott die Worte im Hals stecken geblieben.

Aber es werden sich auch diesmal wieder genügend “Stellvertreter des Volkes” finden lassen, die sich diese Idee von der “Bad Bank” bereitwillig zu eigen machen und dafür sorgen, dass die ungenügende Gesetzeslage an die neue Geschäftsidee der Banken angepasst wird und dem in Duldungsstarre verharrenden Volk die Leichen, äääähhh Risikoaktiva der Banken absolut sozialverträglich untergeschoben werden können.
Schließlich hat man auf dem Weg von der “politischen Partei” bis zur “Lobbyistenvereinigung” ja selbst eine jahrzehntelange praxiserprobte Erfahrung mit derartigen Dingen erwerben können.

Die Macht des “Pöbels” wird das nicht verhindern können. Aber die Namen und Gesichter der “Lumpenaristokraten” in Wirtschaft und Politik wird er sich gut einprägen.
Bis zu dem Tag an dem er sich, mit der Macht die von diesem “gemeinen Volk” ausgeht, dazu entschließt zum “Mob vulgaris” zu mutieren.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Januar 2009 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Bad Bank”

  1. Ingo meint:

    Guter Artikel. Ja es ist zu fürchtendas unsere “Volksvertreter” dieses absegnen um ihre Macht zu retten.
    Das würde ihr bis dahin größtes Verbrechen werden.
    Aber ökonomische Gesetze lassen sich auch von ihnen nicht auf Dauer aushebeln und die Rechnung wird dann später präsentiert.
    Ob dann das Volk endlich aufwacht?

  2. Waldkauz meint:

    Eine Mutter in Frankreich, geht fünf Tage nach der Entbindung durch Kaiserschnitt wieder zur Arbeit !
    Ihr Auto ist neun Jahre alt : Sie bekommen 2500 Euro wenn Sie es verschrotten und ein Neues kaufen ! In Deutschland !
    Eltern in Deutschland erhalten pro Kind 100,-Euro.
    Sie, liebe Eltern, haben in diesem Jahr die WAHL : Ein neues Auto oder 25, in Worten: fünfundzwanzig Kinder.
    2009 wird ein Überraschungspaket für Mathematiker für Normalverdiener, den Mittelstand, Harz IV - Empfänger und wenn ein Wunsch in Erfüllung gehen sollte, auch für einige großmundige Politiker.

  3. ALPHA meint:

    mein auto wird 10 jahre alt, hat tüv bis 10/10, die grüne erlöserplakette und soll durch “kaiserschnitt” auf dem schrott landen und gegen ein sog. “umweltauto” von der überfüllten neuwagenhalde ersetzt werden (, die fast alle einen höheren co2-ausstoß haben als meines !) ? das ist wirtschaftlich und umweltmäßig totaler blödsinn ! die schrottmafia verdient sich so durch teileverwertung, neben den goldenen nasen, auch noch massiv goldene sanitärarmaturen, türklinken etc. . und letztlich bezahle ich als steuerzahler auch noch diesen hirnschiß. wenn ich das auto günstig weitergebe, spart der nachnutzer mindestens 2500 bei der anschaffung und mein händler gibt mir für den neuen seinen hausrabatt.

  4. Machopan meint:

    K a u f g e s u c h:
    Suche wegen Neuwagenkauf dringend älteren fahrbereiten und noch zugelassenen PKW.
    Bedingung: Erstzulassung vor 2000 und früher.
    Technischer Zustand nebensächlich, Marke, Farbe, Ausstattung und Kilometerstand scheißegal!
    Zahle Bestpreis bis max. 1000 Euro oder prozentualen Anteil an der Verschrottungsprämie.
    Angebote unter Tel. 173.123456789

  5. Waldkauz meint:

    Mathematisch betrachtet:
    Ein Biologisch - Medizinisches Gedankenmodell, welches auch der krisengeschüttelten Finanzwelt weiterhelfen könnte.
    Wenn es der medizinischen Forschung gelänge, die menschliche Schwangerschaft auf, sagen wir einmal einen Monat zu verkürzen, kämen wir bei modernen verkürzten Mutterschaftszeiten und Mehrfachgeburte außer acht lassend, auf etwa sechs Neugebohrene pro zeugungfähiger Lebensgemeinschaft in Deutschland pro Jahr!
    Da jeder deutsche Staatsbürger nach neuerer Gesetzeslage seine Steuernummer sofort nach der Geburt erhält, wäre es den Eltern möglich jedem Neugebohrenen seinen ersten zugelassenen Kleinwagen sozusagen neben die Wiege zu stellen.
    Führeschein mit fünf Jahren keinen Streß mit überfüllten Schulbussen und der/die Kleine hat kein Problem beim Zweitwagenkauf denn die Verschrottungsprämie kann er erst nach einen Jahr Zulassung abschöpfen.
    Schreiben Sie mir, wenn ich mich verrechnet habe, ich komme mit den vielen NULLEN bei den vielen Milliarden einfach nicht zurecht.

  6. otti meint:

    Bad Bank (schlechte Bank): Müllhalde für den Giftmüll der Banken.
    Warum nicht auf Deutsch?
    Schröder-Merkel Bank.
    Übrigens wurde eine solche Bank von einem als Trauerredner bekannt gewordenen badenwürttembergischen Ministerpräsidenten und von dessem ehemaligen Finanzminster Stratthaus gefordert.
    Bei den Opfern eines Hochwassers (Killertal) zeigten sich diese noblen Herrschaften nicht so generös (die so genannte Hilfe des Landes an die Opfer bestand gerade einmal in der Verdoppelung des Betrages der eingegangenen Spenden der Bevölkerung).

  7. Machopan meint:

    HANDELSBLATT, FRANKFURT, 21.01.2009.
    Soffin-Chef schmeißt hin!
    Nur drei Monate nach der Gründung steht der Sonderfonds der Bundesregierung zur Rettung der Banken praktisch führungslos da. Am Mittwoch hat der Chef des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) Günther Merl seinen Rücktritt aus “persönlichen Gründen” erklärt.
    Günther Merl ist bereits das zweite Mitglied des Soffin-Leitungsausschusses, das das Gremium aus “persönlichen Gründen” verlässt.
    Wie das Bundesfinanzministerium bestätigte, legt er sein Amt Ende Januar nieder. In Finanzkreisen hieß es, Merl habe sich an der massiven politischen Einflussnahme aufgerieben. Zuletzt hatte immer mehr Politiker den Aufbau einer „Bad Bank“ gefordert, die die toxischen Wertpapiere der Banken aufnehmen sollte.
    Dabei sollte dem Soffin eine tragende Rolle zugewiesen werden.

  8. smoe meint:

    Und das Beste: danach können Ackermann und Co. behaupten, “der Staat” wäre unfähig zu wirtschaften und Banken dürfen auf keinen Fall staatlich sein.

    Ich hab da ein jüngeres Zitat im Kopf, weiß aber nicht mehr von wem das war. Irgendein Banker hat in etwa gesagt: “Staaten dürfen niemals das Geldmonopol haben. Sie könnten damit Geldpolitik fürs eigene Volk machen bzw. nach nationalen Wirtschaftsinteressen ausrichten. Das darf nicht sein.”

    Es darf also nicht sein, dass Staaten das Wohl ihrer Bürger im Blick haben und nationale Interessen (z.B. medizinische Versorgung, Nahrung, Transportwesen) höher bewerten als das ungehinderte Verzocken von Vermögenswerten.

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Bad Bank

12. Januar 2009 05:45

Lieber Freund

Nach ihrem Vorsinger Josef Ackermann, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, reißen nun auch andere Schreihälse der Finanzindustrie ihren Schnabel auf und “fordern” vom Staat die Schaffung einer “Bad Bank“, um ihre faulen Wertpapiere und problematische Kreditengagements dem Steuerzahler ins Nest legen zu können.

Zugegebenermaßen eine äußerst elegante Möglichkeit um die Leichen aus dem Keller zu entsorgen und das Blut an den eigenen Händen an der weißen Weste eines völlig Unbeteiligten abzuwischen. Genauso skrupellos wie bei der Durchführung des bandenmäßig begangenen Kapitalverbrechens will man sich nun auch noch aus der Verantwortung stehlen und diese samt den Folgen einfach dem kleinen Mann auf der Straße in die Schuhe schieben. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn dieser kleine Mann hat bis heute weder begriffen, was sich um ihn herum abspielt, noch dass er die Zeche dafür bezahlen wird.
Auch wenn der Sachverhalt zum Himmel stinkt, so spricht man in den noblen Kreisen der ehrenwerten Bankenmanager natürlich eine andere, mehr sozialverträgliche Sprache, bei der der eigentliche Sachverhalt nicht so sehr im Vordergrund steht. Sie werden sicher keinen Banker finden, der davon spricht dass er dringend die „Leichen“ aus seiner Bilanz entfernen muss, weil die Sache schon so zum Himmel stinkt, dass es schlecht fürs Geschäft ist.

Weil Geld ja bekanntlich nicht stinkt und selbst schlechtes Geld per Definition nicht stinken darf, wird diese Art von Verbrechen an der Gesellschaft wie folgt formuliert:
Es ist zwingend erforderlich, die Risikoaktiva deutscher Banken in eine ‘Bad Bank’ auszugliedern, denn allein die Düsseldorfer Landesbank könne Wertpapiere und Kredite im Volumen von mindestens 50 Milliarden Euro in eine solche Bank einbringen. Wenn die Bilanzen der Landesbanken und anderer Institute bereinigt seien, schaffe dies Vertrauen unter den Banken und fördere die Bereitschaft zu weiteren Konsolidierungsschritten“, sagte zum Beispiel WestLB-Vorstandschef Heinz Hilgert dem “Handelsblatt”.

Jump - it's a Bad BankAlso wenn allein die WestLB schon auf einem Haufen faulerWertpapiere und Kredite im Wert von 50 Milliarden Euro sitzt, dann kann man sich ungefähr ausrechnen, in welchem Größenbereich sich die “Risikioaktiva” bundesdeutscher Banken bewegen.
Da kann man diesen ach so noblen Geldinstituten nur raten, wie jeder ordentliche Geschäftsmann auch, doch hurtig Insolvenz anzumelden, damit sich der Vorstand, neben all den anderen Vergehen und Verstößen gegen eine ordnungsgemäße Unternehmensführung nicht auch noch wegen Insolvenzverschleppung strafbar machen muss.

Von den himmlischen Zuständen in den Vorstandsetagen der Bankenwelt bis zum Boden der Tatsachen und der irdischen Gerechtigkeit ist es nur ein kurzer Weg, der selbstverständlich auch Bankmanagern, Finanzjongleuren und Spekulanten jederzeit offen stehen würde, sofern sie den Weg zum nächsten Bahngleis nicht alleine finden können.

Man muss schon ein ziemlich krudes Verantwortungsbewusstein und Rechtsempfinden haben, wenn man sich nun vor den auf den finalen Sprung wartendenden Schaulustigen hinstellt, das Maul aufreißt und nach einer “Bad Bank” ruft und “Gesetzesänderungen” einfordert, statt sich selbst Asche aufs eigene Haupt zu streuen weil man die Kohle anderer Leute auf den Kopf gehauen hat.
Es gab mal Zeiten, da sind solchen Leuten, schon auf dem Weg zum nächsten Laternenmast oder Schafott die Worte im Hals stecken geblieben.

Aber es werden sich auch diesmal wieder genügend “Stellvertreter des Volkes” finden lassen, die sich diese Idee von der “Bad Bank” bereitwillig zu eigen machen und dafür sorgen, dass die ungenügende Gesetzeslage an die neue Geschäftsidee der Banken angepasst wird und dem in Duldungsstarre verharrenden Volk die Leichen, äääähhh Risikoaktiva der Banken absolut sozialverträglich untergeschoben werden können.
Schließlich hat man auf dem Weg von der “politischen Partei” bis zur “Lobbyistenvereinigung” ja selbst eine jahrzehntelange praxiserprobte Erfahrung mit derartigen Dingen erwerben können.

Die Macht des “Pöbels” wird das nicht verhindern können. Aber die Namen und Gesichter der “Lumpenaristokraten” in Wirtschaft und Politik wird er sich gut einprägen.
Bis zu dem Tag an dem er sich, mit der Macht die von diesem “gemeinen Volk” ausgeht, dazu entschließt zum “Mob vulgaris” zu mutieren.

Machopan
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 12. Januar 2009 um 05:45:27 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Bad Bank”

  1. Ingo meint:

    Guter Artikel. Ja es ist zu fürchtendas unsere “Volksvertreter” dieses absegnen um ihre Macht zu retten.
    Das würde ihr bis dahin größtes Verbrechen werden.
    Aber ökonomische Gesetze lassen sich auch von ihnen nicht auf Dauer aushebeln und die Rechnung wird dann später präsentiert.
    Ob dann das Volk endlich aufwacht?

  2. Waldkauz meint:

    Eine Mutter in Frankreich, geht fünf Tage nach der Entbindung durch Kaiserschnitt wieder zur Arbeit !
    Ihr Auto ist neun Jahre alt : Sie bekommen 2500 Euro wenn Sie es verschrotten und ein Neues kaufen ! In Deutschland !
    Eltern in Deutschland erhalten pro Kind 100,-Euro.
    Sie, liebe Eltern, haben in diesem Jahr die WAHL : Ein neues Auto oder 25, in Worten: fünfundzwanzig Kinder.
    2009 wird ein Überraschungspaket für Mathematiker für Normalverdiener, den Mittelstand, Harz IV - Empfänger und wenn ein Wunsch in Erfüllung gehen sollte, auch für einige großmundige Politiker.

  3. ALPHA meint:

    mein auto wird 10 jahre alt, hat tüv bis 10/10, die grüne erlöserplakette und soll durch “kaiserschnitt” auf dem schrott landen und gegen ein sog. “umweltauto” von der überfüllten neuwagenhalde ersetzt werden (, die fast alle einen höheren co2-ausstoß haben als meines !) ? das ist wirtschaftlich und umweltmäßig totaler blödsinn ! die schrottmafia verdient sich so durch teileverwertung, neben den goldenen nasen, auch noch massiv goldene sanitärarmaturen, türklinken etc. . und letztlich bezahle ich als steuerzahler auch noch diesen hirnschiß. wenn ich das auto günstig weitergebe, spart der nachnutzer mindestens 2500 bei der anschaffung und mein händler gibt mir für den neuen seinen hausrabatt.

  4. Machopan meint:

    K a u f g e s u c h:
    Suche wegen Neuwagenkauf dringend älteren fahrbereiten und noch zugelassenen PKW.
    Bedingung: Erstzulassung vor 2000 und früher.
    Technischer Zustand nebensächlich, Marke, Farbe, Ausstattung und Kilometerstand scheißegal!
    Zahle Bestpreis bis max. 1000 Euro oder prozentualen Anteil an der Verschrottungsprämie.
    Angebote unter Tel. 173.123456789

  5. Waldkauz meint:

    Mathematisch betrachtet:
    Ein Biologisch - Medizinisches Gedankenmodell, welches auch der krisengeschüttelten Finanzwelt weiterhelfen könnte.
    Wenn es der medizinischen Forschung gelänge, die menschliche Schwangerschaft auf, sagen wir einmal einen Monat zu verkürzen, kämen wir bei modernen verkürzten Mutterschaftszeiten und Mehrfachgeburte außer acht lassend, auf etwa sechs Neugebohrene pro zeugungfähiger Lebensgemeinschaft in Deutschland pro Jahr!
    Da jeder deutsche Staatsbürger nach neuerer Gesetzeslage seine Steuernummer sofort nach der Geburt erhält, wäre es den Eltern möglich jedem Neugebohrenen seinen ersten zugelassenen Kleinwagen sozusagen neben die Wiege zu stellen.
    Führeschein mit fünf Jahren keinen Streß mit überfüllten Schulbussen und der/die Kleine hat kein Problem beim Zweitwagenkauf denn die Verschrottungsprämie kann er erst nach einen Jahr Zulassung abschöpfen.
    Schreiben Sie mir, wenn ich mich verrechnet habe, ich komme mit den vielen NULLEN bei den vielen Milliarden einfach nicht zurecht.

  6. otti meint:

    Bad Bank (schlechte Bank): Müllhalde für den Giftmüll der Banken.
    Warum nicht auf Deutsch?
    Schröder-Merkel Bank.
    Übrigens wurde eine solche Bank von einem als Trauerredner bekannt gewordenen badenwürttembergischen Ministerpräsidenten und von dessem ehemaligen Finanzminster Stratthaus gefordert.
    Bei den Opfern eines Hochwassers (Killertal) zeigten sich diese noblen Herrschaften nicht so generös (die so genannte Hilfe des Landes an die Opfer bestand gerade einmal in der Verdoppelung des Betrages der eingegangenen Spenden der Bevölkerung).

  7. Machopan meint:

    HANDELSBLATT, FRANKFURT, 21.01.2009.
    Soffin-Chef schmeißt hin!
    Nur drei Monate nach der Gründung steht der Sonderfonds der Bundesregierung zur Rettung der Banken praktisch führungslos da. Am Mittwoch hat der Chef des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) Günther Merl seinen Rücktritt aus “persönlichen Gründen” erklärt.
    Günther Merl ist bereits das zweite Mitglied des Soffin-Leitungsausschusses, das das Gremium aus “persönlichen Gründen” verlässt.
    Wie das Bundesfinanzministerium bestätigte, legt er sein Amt Ende Januar nieder. In Finanzkreisen hieß es, Merl habe sich an der massiven politischen Einflussnahme aufgerieben. Zuletzt hatte immer mehr Politiker den Aufbau einer „Bad Bank“ gefordert, die die toxischen Wertpapiere der Banken aufnehmen sollte.
    Dabei sollte dem Soffin eine tragende Rolle zugewiesen werden.

  8. smoe meint:

    Und das Beste: danach können Ackermann und Co. behaupten, “der Staat” wäre unfähig zu wirtschaften und Banken dürfen auf keinen Fall staatlich sein.

    Ich hab da ein jüngeres Zitat im Kopf, weiß aber nicht mehr von wem das war. Irgendein Banker hat in etwa gesagt: “Staaten dürfen niemals das Geldmonopol haben. Sie könnten damit Geldpolitik fürs eigene Volk machen bzw. nach nationalen Wirtschaftsinteressen ausrichten. Das darf nicht sein.”

    Es darf also nicht sein, dass Staaten das Wohl ihrer Bürger im Blick haben und nationale Interessen (z.B. medizinische Versorgung, Nahrung, Transportwesen) höher bewerten als das ungehinderte Verzocken von Vermögenswerten.

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