DNS-Sperren

2. Juni 2009 05:45

Lieber Freund

Genau so wie mir Herr Dr. Dieter Wiefelspütz als Politiker gehörig auf den Sack geht, gehe ich ihm als Wähler sicher am Arsch vorbei.
Das wäre ja nicht weiter tragisch, wenn sich dieser Sack nicht immer als volksvertretender Sicherheitsexperte aufplustern würde, aber ganz offensichtlich zu dämlich ist das Toupet abzunehmen, bevor ihm seine krude Gesinnung ins Gehirn geschissen wird.

DNS-Sperren

Fragen Sie diesen Bundestagsabgeordneten mit dem Parteibuch von den Sozialen Demokraten doch einfach mal nach dem Unterschied zwischen DNS, DNA, BKA und BND und Sie werden nur herumschwurbelnde und völlig nichtssagenden Antworten mit dem Hinweis erhalten, sich doch “bitte in Zukunft an einen Wahlkreisabgeordneten Ihres Vertrauens” zu wenden.

Wie gut dieser Tipp ist, zeigt ein Blick in den Wahlkreis Hamm-Unna II, wo außer dem Spiefelwützchen auch noch so ein Charakterkopf wie Laurenz Meyer die Interessen des Volkes vertritt, sich aber seit Monaten in Schweigen hüllt. Dabei haben seit 2004 die Fragen über seine Nehmerqualitäten als “Laurenz Nimmersatt” doch schon merklich nachgelassen.

Nun ist es nicht verwunderlich, dass sich die Herren Volksvertreter im Dialog mit dem mündigen Bürger so schwer tun, denn schließlich drückt ihnen die Last ihres Amtes nicht nur Geld aufs Konto, sondern auch noch die letzten Skrupel aus dem Gewissen. Und wie soll man diese wahlbedingte Mutation dem Wähler erklären und ihm “befriedigende” Antworten auf seine “dringlichen” Fragen geben.

Also vermeidet man den Dialog mit dem Souverän weitgehendst und unterstellt ihm “Politikmüdigkeit”, nur weil er sich angewidert von parteipolitischen Einheitsfraß und zunehmender staatlicher Bevormundung abwendet und still vor sich hin schimpft und damit vom gesellschaftstragenden Bürger zum sicherheitspolitischen Risiko wird.
DDR reloaded, nur dass eben als Ersatz für die “kapitalistischen Staatsfeinde” nun die “muslimischen Terroristen” herhalten müssen um die “diversen Schutzmaßnahmen” des Staates vor der Bevölkerung rechtfertigen zu können, denn längst muss jedem “aufgeklärten” Bürger klar sein, dass dieser Staat krampfhaft versucht sich vor dem Unmut und der Wut seiner “Leibeigenen” zu schützen.
So sind auch die “DNS-Sperren” gegen Kinderpornographen im Internet nur ein weiterer Vorwand um klamm und heimlich unliebsames und kritisches Gedankengut überwachen, reglementieren und notfalls völlig ausschalten zu können.

Wer sich mit der Materie und den wahren Motiven der handelnden Personen beschäftigt, wird sehr schnell dem Lager der heimlichen Kinderpornographen zugerechnet und sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert die “Vergewaltigung von Kindern im Internet” zu unterstützen.
Dabei ist längst bekannt, dass 90% aller kinderpornographischen Angebote im Internet auf westeuropäischen oder US-amerikanischen Servern liegen. Und zwischen den meisten dieser Staaten und der Bundesrepublik Deutschland gibt es bestehende Rechtshilfeabkommen. Damit stünde eigentlich einer Abschaltung der kinderpornographischen Internetangebote und einer strafrechtliche Verfolgung der Betreiber nichts im Wege.
Eigentlich … aber … doch darum geht es gar nicht … denn die nur auf den ersten Blick laienhaft anmutende Kinderpornographiekampagne der Frau von der Leyen ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein cleverer Schachzug zum weiteren Abbau informeller Freiheit und zunehmender Kriminalisierung der Bevölkerung in einem Land, in dem bereits die DNA-Bestimmung der Speichelprobe eines Kleinkindes strafrechtliche Konsequenzen für den mutmaßlichen Kindsvater haben kann, aber vom Staat zur biometrischen Identifikation seiner Leibeigenen und deren lückenloser Überwachung jedes Mittel per Gesetz zu Recht gemacht wird.

Übrigens beruht die von der Bundesgebärmutter Leyen zur Rechtfertigung ihrer Kampagne stets gebetmühlenartig vorgetragene rapide Zunahme von Kinderpornographie um 111% im Wesentlichen auf einer am 5. November 2008 in Kraft getretenen Änderung des Strafgesetzbuches (§176 - §184g), mit dem der Straftatbestand der “Kinderpornographie” ausgeweitet wurde.
Dieser Umstand ist der Bundesfamilienministerin durchaus bekannt, was sie jedoch nicht davon abhält, die Statistik des Bundeskriminalamtes eifrig nach eigenem Gutdünken und im Interesse ihrer Sache zu interpretieren.

Zensursula

Denn erst wenn der letzte politisch Andersdenkende zensiert, die letzte investigative Zeitung verboten und der letzte kritische Journalist eingesperrt ist, wird der entmündigte Bürger herausfinden, dass die DNS-Sperren der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen rein gar nichts mit Kinderpornographie zu tun hatten.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 2. Juni 2009 um 05:45:00 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

Eine Antwort zu “DNS-Sperren”

  1. Doktor Pé meint:

    Ob der Wirksamkeit hege ich allerdings noch meine Zweifel, haben doch die DNS-Sperren der Zensursula bereits siebenmal versagt. Oder waren das DNA-Sperren?

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DNS-Sperren

2. Juni 2009 05:45

Lieber Freund

Genau so wie mir Herr Dr. Dieter Wiefelspütz als Politiker gehörig auf den Sack geht, gehe ich ihm als Wähler sicher am Arsch vorbei.
Das wäre ja nicht weiter tragisch, wenn sich dieser Sack nicht immer als volksvertretender Sicherheitsexperte aufplustern würde, aber ganz offensichtlich zu dämlich ist das Toupet abzunehmen, bevor ihm seine krude Gesinnung ins Gehirn geschissen wird.

DNS-Sperren

Fragen Sie diesen Bundestagsabgeordneten mit dem Parteibuch von den Sozialen Demokraten doch einfach mal nach dem Unterschied zwischen DNS, DNA, BKA und BND und Sie werden nur herumschwurbelnde und völlig nichtssagenden Antworten mit dem Hinweis erhalten, sich doch “bitte in Zukunft an einen Wahlkreisabgeordneten Ihres Vertrauens” zu wenden.

Wie gut dieser Tipp ist, zeigt ein Blick in den Wahlkreis Hamm-Unna II, wo außer dem Spiefelwützchen auch noch so ein Charakterkopf wie Laurenz Meyer die Interessen des Volkes vertritt, sich aber seit Monaten in Schweigen hüllt. Dabei haben seit 2004 die Fragen über seine Nehmerqualitäten als “Laurenz Nimmersatt” doch schon merklich nachgelassen.

Nun ist es nicht verwunderlich, dass sich die Herren Volksvertreter im Dialog mit dem mündigen Bürger so schwer tun, denn schließlich drückt ihnen die Last ihres Amtes nicht nur Geld aufs Konto, sondern auch noch die letzten Skrupel aus dem Gewissen. Und wie soll man diese wahlbedingte Mutation dem Wähler erklären und ihm “befriedigende” Antworten auf seine “dringlichen” Fragen geben.

Also vermeidet man den Dialog mit dem Souverän weitgehendst und unterstellt ihm “Politikmüdigkeit”, nur weil er sich angewidert von parteipolitischen Einheitsfraß und zunehmender staatlicher Bevormundung abwendet und still vor sich hin schimpft und damit vom gesellschaftstragenden Bürger zum sicherheitspolitischen Risiko wird.
DDR reloaded, nur dass eben als Ersatz für die “kapitalistischen Staatsfeinde” nun die “muslimischen Terroristen” herhalten müssen um die “diversen Schutzmaßnahmen” des Staates vor der Bevölkerung rechtfertigen zu können, denn längst muss jedem “aufgeklärten” Bürger klar sein, dass dieser Staat krampfhaft versucht sich vor dem Unmut und der Wut seiner “Leibeigenen” zu schützen.
So sind auch die “DNS-Sperren” gegen Kinderpornographen im Internet nur ein weiterer Vorwand um klamm und heimlich unliebsames und kritisches Gedankengut überwachen, reglementieren und notfalls völlig ausschalten zu können.

Wer sich mit der Materie und den wahren Motiven der handelnden Personen beschäftigt, wird sehr schnell dem Lager der heimlichen Kinderpornographen zugerechnet und sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert die “Vergewaltigung von Kindern im Internet” zu unterstützen.
Dabei ist längst bekannt, dass 90% aller kinderpornographischen Angebote im Internet auf westeuropäischen oder US-amerikanischen Servern liegen. Und zwischen den meisten dieser Staaten und der Bundesrepublik Deutschland gibt es bestehende Rechtshilfeabkommen. Damit stünde eigentlich einer Abschaltung der kinderpornographischen Internetangebote und einer strafrechtliche Verfolgung der Betreiber nichts im Wege.
Eigentlich … aber … doch darum geht es gar nicht … denn die nur auf den ersten Blick laienhaft anmutende Kinderpornographiekampagne der Frau von der Leyen ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein cleverer Schachzug zum weiteren Abbau informeller Freiheit und zunehmender Kriminalisierung der Bevölkerung in einem Land, in dem bereits die DNA-Bestimmung der Speichelprobe eines Kleinkindes strafrechtliche Konsequenzen für den mutmaßlichen Kindsvater haben kann, aber vom Staat zur biometrischen Identifikation seiner Leibeigenen und deren lückenloser Überwachung jedes Mittel per Gesetz zu Recht gemacht wird.

Übrigens beruht die von der Bundesgebärmutter Leyen zur Rechtfertigung ihrer Kampagne stets gebetmühlenartig vorgetragene rapide Zunahme von Kinderpornographie um 111% im Wesentlichen auf einer am 5. November 2008 in Kraft getretenen Änderung des Strafgesetzbuches (§176 - §184g), mit dem der Straftatbestand der “Kinderpornographie” ausgeweitet wurde.
Dieser Umstand ist der Bundesfamilienministerin durchaus bekannt, was sie jedoch nicht davon abhält, die Statistik des Bundeskriminalamtes eifrig nach eigenem Gutdünken und im Interesse ihrer Sache zu interpretieren.

Zensursula

Denn erst wenn der letzte politisch Andersdenkende zensiert, die letzte investigative Zeitung verboten und der letzte kritische Journalist eingesperrt ist, wird der entmündigte Bürger herausfinden, dass die DNS-Sperren der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen rein gar nichts mit Kinderpornographie zu tun hatten.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben am 2. Juni 2009 um 05:45:00 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik, Gesellschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

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  1. Doktor Pé meint:

    Ob der Wirksamkeit hege ich allerdings noch meine Zweifel, haben doch die DNS-Sperren der Zensursula bereits siebenmal versagt. Oder waren das DNA-Sperren?

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