ARCANDOR pasa

15. Juni 2009 05:45

Lieber Freund

Es ist gerade mal zwei Jahre her, da verpasste sich der Konzern Karstadt-Quelle einen neuen Namen. Der neue Name solle Verlässlichkeit, Treue, Mut und Zukunftsorientierung vermitteln, sagte damals der Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff.
ARCANDOR” solle das zukunftsorientierte Unternehmen daher künftig heißen, dem zu allem Übel mit “committed to create value” auch noch ein neuer Slogan verpasst wurde. Das ist zwar grammatikalisch grottenfalsch, aber wen juckt das schon. Vor allem niemand, der so bescheuert ist und einem deutschen Traditionsunternehmen den Namen eines Zwergenkriegers aus dem Computerspiel “World of Warcraft” verpasst

Mit “Karstadt-Quelle goes Mittelerde” kommentierte damals der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Jürgen Kurz, den Namenswechsel, denn der erinnere ihn an das Fantasy-Epos “Herr der Ringe”.

Dass diese Assoziation nicht völlig aus der Luft gegriffen war, zeigt die jüngste Geschichte, denn jetzt ist Arcandor nicht nur nach Mittelerde gegangen, sondern gleich richtig in die Grube gefahren, kurz nachdem sich der Vorstandsvorsitzende Middelhoff vom Acker machen musste.ARCANDOR

Nun beginnt die Blutspur des Herrn Middelhoff durch die deutsche Wirtschaft ja nicht erst mit seinem Wirken für die Frau Schickedanz, auf deren besonderen Wunsch er zu Karstadt-Quelle gerufen wurde und binnen vier Jahren Karstadt von der Quelle bis an den Rand der Grube fahren durfte.
Wie man das macht, kann man in der WIRTSCHAFTSWOCHE nachlesen.
Vor diesem Hintergrund mag man dann auch der “verarmten” Frau Schickedanz ihre Krokodilstränen über die “unvermeidbare Insolvenz” von Arcandor dann doch nicht so ganz glauben.

Vielleicht wurde ihr der Herr Middelhoff ja auch von Liz Mohn empfohlen, einer guten Freundin unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel und ehemaligen Telefonistin bei Bertelsmann, spätere Geliebte und seit 1981 zweite Ehefrau des zwanzig Jahre älteren Unternehmers Reinhard Mohn, der sich nunmehr schon seit dem Jahr 2000 aus dem aktiven Geschäftsleben bei der Bertelsmann AG zurückzieht und seiner Frau Liz “eine immer wichtigere Rolle in der Bertelsmann Stiftung überlässt, die 76,9 % des Aktienkapitals der Bertelsmann AG kontrolliert”.
Besagter Herr Middelhoff war Vorstandsvorsitzender dieser Bertelsmann AG und hat das Unternehmen im Jahr 2002 mit einer Abfindung in zweistelliger Millionenhöhe verlassen, weil es Differenzen über die zukünftige Strategie des Unternehmens mit Reinhard Mohn, dem “Firmenpatriarchen” gab. Insbesondere strittig war die Frage, ob das Unternehmen an die Börse gebracht werden und sich damit Mittel zur weiteren Expansion beschaffen solle oder seine Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren sollte.

Bertelsmann kann von Glück sagen, dass der “alte Mohn” auf einer soliden Finanzierung bestand und Middelhoff seine kreditfinanzierten Expansion erst bei “Arcandor” umsetzen durfte. Sonst müsste heute vielleicht die Liz Mohn ihre Freundin Angela anrufen und Bertelsmann mit Steuermitteln retten lassen.
Obwohl so mancher, der sich in den letzten Jahren mit den Aktivitäten von Frau Liz Mohn und der Bertelsmann-Stiftung beschäftigt hat, es sicher nicht bedauern würde, wenn diese Frau auch mal von ihrem hohen Ross fallen würde.

Bei der Recherche ist mir übrigens aufgefallen, dass es zwischen Liz Mohn und Friede Springer, der Milliardärin und Witwe von Axel Springer, viele Gemeinsamkeiten gibt, denn Friede Springer arbeitete als Kindermädchen im Hause Springer, bevor sie die Geliebte, Lebensgefährtin und später Springers fünfte und letzte Ehefrau wurde. Friede Springer ist Hauptgesellschafterin der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co. und als Dr. h.c. Friede Springer noch stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende der Axel Springer AG, dem nach der Bertelsmann AG zweitgrößten deutschen Medienkonzern.
Und eine gute Freundin von Angela Merkel ist Friede Springer auch, was wiederum die gute Umfragewerte unserer Kanzlerin erklären könnte.

Dass jetzt “Arcandor” Insolvenz anmelden musste und Frau Schickedanz eventuell keine Milliardärin mehr ist, bereitet mir allerdings keine so großen Kopfschmerzen wie die Tatsache, dass zwei ehemalige Mätressen die größten Medien der Republik kontrollieren und Busenfreundinnen der “mächtigsten Merkelin aller Zeiten” sind.
Bevor Sie sich jedoch jetzt fragen, mit wem Angela Merkel wohl ins Bett gehüpft ist, sollten Sie sich in Erinnerung rufen, dass die Bundeskanzlerin vom ganzen Bundestag “gewählt” wird und das sind immerhin mehr als 600 Personen beiderlei Geschlechts.

Auch wenn die Staatsanwaltschaft nun gegen den Herrn Middelhoff wegen Verdacht auf Untreue beim Verkauf von Firmenimmobilien “ermiddelt”, wird sich Karstadt-Quelle sicher retten lassen, denn dafür wird das obige Damenkaffeekränzchen im Wahljahr 2009 schon sorgen.

Und damit wieder alles gut geht und die Wiederwahl gesichert ist, schickt die Bundesangela einfach mal den jungdynamischen Wirtschaftsminister mit den vielen Vornamen mitsamt einem aus Steuergeld finanzierten Rettungspaket vorbei.

Von wegen “Arcandor pasa” oder “Arcandor basta”!
Doch nicht in einem Wahljahr.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 15. Juni 2009 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

5 Antworten zu “ARCANDOR pasa”

  1. erphschwester meint:

    ich bin entzückt, herr machopan, über diesen informationsreichtum.

    da fühlt unsereiner sich gleich wieder als xy-blogger.
    aber an dem middel-wortspiel bist auch du nicht vorbei gekommen. ;)

  2. Machopan meint:

    Na also, geht doch!
    Da hab ich doch mal wieder recht gehabt!!!
    Freu!!!!

    Der Freistaat Bayern und der Bund übernehmen für das insolvente Versandhaus QUELLE eine Bürgschaft über 50 Millionen Euro und sichern so gegenüber den Banken weitere Kredite ab, die für den Druck des Quelle-Winterkatalogs benötigt werden.

    Und jetzt raten Sie mal wer den Katalog druckt und dafür circa 25 Millionen Euro bekommt!
    Es ist die Firma Prinovis Ltd. & Co. KG, die zu 25,1 % der Axel Springer AG gehört und zu 37,45 % der Bertelsmann AG.
    Da waren die Kontakte der vormaligen Mätressen Liz Mohn und Friede Springer zu unser aller geliebten Bundesangela mal wieder so richtig erfolgreich.
    Nur in einem Punkt habe ich mich geirrt, denn statt dem Bundeswirtschaftsminister mit den vielen Vornamen, war diesmal der bajowarische Ministerpräsident Horst Seehofer, der Überbringer der guten Nachricht.
    Mir persönlich wäre es jedoch lieber gewesen, dieser Herr hätte seine Zeit besser genutzt und endlich die Liste der bayerischen EU-Subvention-Empfänger veröffentlicht.

  3. zdago meint:

    @2 der vormaligen Mätressen
    Der Erfolg der Venusfliegenfalle ist eben legendär - lach !!!
    mfg zdago

  4. Linus meint:

    Das sind ja mal endlich wirklich interessante EInblicke in die Hintergründe dieses Debakels, welches wir da gerade beobachten können. So manch eine (Möchtegern-)Mätresse wird da jetzt wohl ihre große Chance wittern. Dass gerade der hier involvierte Verlag auch zu großen Teilen in Mätressenhänden liegt, ist aber vielleicht auch kein Wunder. Ich glaube, es ist schwer einen Verlag zu finden, bei dem das nicht der Fall ist. Ich bin mal gespannt, wann wir doch noch dass pasa an den Candor hängen können. Ich mag mir nicht vorstellen, dass dieser Zwergenkrieger noch eine Zukunft hat.

  5. Machopan meint:

    Wir schreiben den 17. Juli und ARCANDOR sucht “händeringend” nach einem neuen Geldgeber.
    Der Insolvenzverwalter Piepenburg hat wegen “mangelnder finanzieller Unterstützung der Eigentümer des Privatbankhauses Sal. Oppenheim” sein Amt hingeschmissen während der Steuerzahler die Druckkosten des Quelle-Katalogs ohne Wehklagen finanziert.
    Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Bochum ermittelt gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Middelhoff wegen Untreue.
    Frau Schickedanz, hält wie die ehrenwerten Herren der Bankgesellschaft Sa. Oppenheim, den Geldbeutel zu und die ARCANDOR-Aktie kostet noch 43 Cent. Wer will noch mal, wer hat noch nicht!

    Dass Sal. Oppenheim, die Bank des deutschen Geldadels, so ihre Probleme mit den Insolvenzverwaltern bankrotter Firmen hat, zeigt das Beispiel SIRIUS und das Projekt “Odessa“. Ein nettes Geschäftsmodell das die honorigen Herren da betreiben, auch wenn schon länger bekannt ist, dass man keine Bank ausrauben muss, wenn man eine Bank hat.

    Statt im Fall ARCANDOR “händeringend” nach einem neuen Geldgeber zu suchen und ihn dann im blöden “Michel Steuerzahler” zu finden, sollte man lieber allen Beteiligten an diesem Wirtschaftsverbrechen die Handschellen anlegen.

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ARCANDOR pasa

15. Juni 2009 05:45

Lieber Freund

Es ist gerade mal zwei Jahre her, da verpasste sich der Konzern Karstadt-Quelle einen neuen Namen. Der neue Name solle Verlässlichkeit, Treue, Mut und Zukunftsorientierung vermitteln, sagte damals der Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff.
ARCANDOR” solle das zukunftsorientierte Unternehmen daher künftig heißen, dem zu allem Übel mit “committed to create value” auch noch ein neuer Slogan verpasst wurde. Das ist zwar grammatikalisch grottenfalsch, aber wen juckt das schon. Vor allem niemand, der so bescheuert ist und einem deutschen Traditionsunternehmen den Namen eines Zwergenkriegers aus dem Computerspiel “World of Warcraft” verpasst

Mit “Karstadt-Quelle goes Mittelerde” kommentierte damals der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Jürgen Kurz, den Namenswechsel, denn der erinnere ihn an das Fantasy-Epos “Herr der Ringe”.

Dass diese Assoziation nicht völlig aus der Luft gegriffen war, zeigt die jüngste Geschichte, denn jetzt ist Arcandor nicht nur nach Mittelerde gegangen, sondern gleich richtig in die Grube gefahren, kurz nachdem sich der Vorstandsvorsitzende Middelhoff vom Acker machen musste.ARCANDOR

Nun beginnt die Blutspur des Herrn Middelhoff durch die deutsche Wirtschaft ja nicht erst mit seinem Wirken für die Frau Schickedanz, auf deren besonderen Wunsch er zu Karstadt-Quelle gerufen wurde und binnen vier Jahren Karstadt von der Quelle bis an den Rand der Grube fahren durfte.
Wie man das macht, kann man in der WIRTSCHAFTSWOCHE nachlesen.
Vor diesem Hintergrund mag man dann auch der “verarmten” Frau Schickedanz ihre Krokodilstränen über die “unvermeidbare Insolvenz” von Arcandor dann doch nicht so ganz glauben.

Vielleicht wurde ihr der Herr Middelhoff ja auch von Liz Mohn empfohlen, einer guten Freundin unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel und ehemaligen Telefonistin bei Bertelsmann, spätere Geliebte und seit 1981 zweite Ehefrau des zwanzig Jahre älteren Unternehmers Reinhard Mohn, der sich nunmehr schon seit dem Jahr 2000 aus dem aktiven Geschäftsleben bei der Bertelsmann AG zurückzieht und seiner Frau Liz “eine immer wichtigere Rolle in der Bertelsmann Stiftung überlässt, die 76,9 % des Aktienkapitals der Bertelsmann AG kontrolliert”.
Besagter Herr Middelhoff war Vorstandsvorsitzender dieser Bertelsmann AG und hat das Unternehmen im Jahr 2002 mit einer Abfindung in zweistelliger Millionenhöhe verlassen, weil es Differenzen über die zukünftige Strategie des Unternehmens mit Reinhard Mohn, dem “Firmenpatriarchen” gab. Insbesondere strittig war die Frage, ob das Unternehmen an die Börse gebracht werden und sich damit Mittel zur weiteren Expansion beschaffen solle oder seine Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren sollte.

Bertelsmann kann von Glück sagen, dass der “alte Mohn” auf einer soliden Finanzierung bestand und Middelhoff seine kreditfinanzierten Expansion erst bei “Arcandor” umsetzen durfte. Sonst müsste heute vielleicht die Liz Mohn ihre Freundin Angela anrufen und Bertelsmann mit Steuermitteln retten lassen.
Obwohl so mancher, der sich in den letzten Jahren mit den Aktivitäten von Frau Liz Mohn und der Bertelsmann-Stiftung beschäftigt hat, es sicher nicht bedauern würde, wenn diese Frau auch mal von ihrem hohen Ross fallen würde.

Bei der Recherche ist mir übrigens aufgefallen, dass es zwischen Liz Mohn und Friede Springer, der Milliardärin und Witwe von Axel Springer, viele Gemeinsamkeiten gibt, denn Friede Springer arbeitete als Kindermädchen im Hause Springer, bevor sie die Geliebte, Lebensgefährtin und später Springers fünfte und letzte Ehefrau wurde. Friede Springer ist Hauptgesellschafterin der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co. und als Dr. h.c. Friede Springer noch stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende der Axel Springer AG, dem nach der Bertelsmann AG zweitgrößten deutschen Medienkonzern.
Und eine gute Freundin von Angela Merkel ist Friede Springer auch, was wiederum die gute Umfragewerte unserer Kanzlerin erklären könnte.

Dass jetzt “Arcandor” Insolvenz anmelden musste und Frau Schickedanz eventuell keine Milliardärin mehr ist, bereitet mir allerdings keine so großen Kopfschmerzen wie die Tatsache, dass zwei ehemalige Mätressen die größten Medien der Republik kontrollieren und Busenfreundinnen der “mächtigsten Merkelin aller Zeiten” sind.
Bevor Sie sich jedoch jetzt fragen, mit wem Angela Merkel wohl ins Bett gehüpft ist, sollten Sie sich in Erinnerung rufen, dass die Bundeskanzlerin vom ganzen Bundestag “gewählt” wird und das sind immerhin mehr als 600 Personen beiderlei Geschlechts.

Auch wenn die Staatsanwaltschaft nun gegen den Herrn Middelhoff wegen Verdacht auf Untreue beim Verkauf von Firmenimmobilien “ermiddelt”, wird sich Karstadt-Quelle sicher retten lassen, denn dafür wird das obige Damenkaffeekränzchen im Wahljahr 2009 schon sorgen.

Und damit wieder alles gut geht und die Wiederwahl gesichert ist, schickt die Bundesangela einfach mal den jungdynamischen Wirtschaftsminister mit den vielen Vornamen mitsamt einem aus Steuergeld finanzierten Rettungspaket vorbei.

Von wegen “Arcandor pasa” oder “Arcandor basta”!
Doch nicht in einem Wahljahr.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 15. Juni 2009 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen, Wirtschaft | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

5 Antworten zu “ARCANDOR pasa”

  1. erphschwester meint:

    ich bin entzückt, herr machopan, über diesen informationsreichtum.

    da fühlt unsereiner sich gleich wieder als xy-blogger.
    aber an dem middel-wortspiel bist auch du nicht vorbei gekommen. ;)

  2. Machopan meint:

    Na also, geht doch!
    Da hab ich doch mal wieder recht gehabt!!!
    Freu!!!!

    Der Freistaat Bayern und der Bund übernehmen für das insolvente Versandhaus QUELLE eine Bürgschaft über 50 Millionen Euro und sichern so gegenüber den Banken weitere Kredite ab, die für den Druck des Quelle-Winterkatalogs benötigt werden.

    Und jetzt raten Sie mal wer den Katalog druckt und dafür circa 25 Millionen Euro bekommt!
    Es ist die Firma Prinovis Ltd. & Co. KG, die zu 25,1 % der Axel Springer AG gehört und zu 37,45 % der Bertelsmann AG.
    Da waren die Kontakte der vormaligen Mätressen Liz Mohn und Friede Springer zu unser aller geliebten Bundesangela mal wieder so richtig erfolgreich.
    Nur in einem Punkt habe ich mich geirrt, denn statt dem Bundeswirtschaftsminister mit den vielen Vornamen, war diesmal der bajowarische Ministerpräsident Horst Seehofer, der Überbringer der guten Nachricht.
    Mir persönlich wäre es jedoch lieber gewesen, dieser Herr hätte seine Zeit besser genutzt und endlich die Liste der bayerischen EU-Subvention-Empfänger veröffentlicht.

  3. zdago meint:

    @2 der vormaligen Mätressen
    Der Erfolg der Venusfliegenfalle ist eben legendär - lach !!!
    mfg zdago

  4. Linus meint:

    Das sind ja mal endlich wirklich interessante EInblicke in die Hintergründe dieses Debakels, welches wir da gerade beobachten können. So manch eine (Möchtegern-)Mätresse wird da jetzt wohl ihre große Chance wittern. Dass gerade der hier involvierte Verlag auch zu großen Teilen in Mätressenhänden liegt, ist aber vielleicht auch kein Wunder. Ich glaube, es ist schwer einen Verlag zu finden, bei dem das nicht der Fall ist. Ich bin mal gespannt, wann wir doch noch dass pasa an den Candor hängen können. Ich mag mir nicht vorstellen, dass dieser Zwergenkrieger noch eine Zukunft hat.

  5. Machopan meint:

    Wir schreiben den 17. Juli und ARCANDOR sucht “händeringend” nach einem neuen Geldgeber.
    Der Insolvenzverwalter Piepenburg hat wegen “mangelnder finanzieller Unterstützung der Eigentümer des Privatbankhauses Sal. Oppenheim” sein Amt hingeschmissen während der Steuerzahler die Druckkosten des Quelle-Katalogs ohne Wehklagen finanziert.
    Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität in Bochum ermittelt gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Middelhoff wegen Untreue.
    Frau Schickedanz, hält wie die ehrenwerten Herren der Bankgesellschaft Sa. Oppenheim, den Geldbeutel zu und die ARCANDOR-Aktie kostet noch 43 Cent. Wer will noch mal, wer hat noch nicht!

    Dass Sal. Oppenheim, die Bank des deutschen Geldadels, so ihre Probleme mit den Insolvenzverwaltern bankrotter Firmen hat, zeigt das Beispiel SIRIUS und das Projekt “Odessa“. Ein nettes Geschäftsmodell das die honorigen Herren da betreiben, auch wenn schon länger bekannt ist, dass man keine Bank ausrauben muss, wenn man eine Bank hat.

    Statt im Fall ARCANDOR “händeringend” nach einem neuen Geldgeber zu suchen und ihn dann im blöden “Michel Steuerzahler” zu finden, sollte man lieber allen Beteiligten an diesem Wirtschaftsverbrechen die Handschellen anlegen.

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