Wahlsplitter

21. September 2009 05:45

Lieber Freund

Die Medien haben es im „Wahlkampf“ locker geschafft, die absolute Nulllinie des eigenständigen politischen Denkens nach unten zu durchbrechen, nachdem es ihnen während der Finanzkrise schon mühelos möglich war, die Seichtigkeit ihres Wirtschaftswissen nachhaltig unter Beweis zu stellen.
Dass sie nach jahrelanger Komplizenschaft mit Politik und Wirtschaft die demokratischen Spielregeln nicht mehr verstehen (wollen/dürfen), daran hat man sich als Bürger, Wähler, Steuerzahler, Leibeigener und potenzieller Terrorist und Krimineller ja bereits gewöhnt. Aber warum sich nun, eine Woche vor der „Schicksalswahl“, die Redaktion des Spiegel auch noch zu den „Splitterparteien“ der bunten Republik und zu „Parlamentsmehrheiten unterhalb der 50-Prozent-Marke“ äußern muss und die Gefährdung der Demokratie an die Wand malt, kann man eigentlich nur noch damit erklären, dass das Argument mit der drohenden Gefahr von Rechts nicht mehr so richtig zieht.

Nun weiß man ja aus eigener Erfahrung, dass Splitter extrem gefährlich sein können, sind sie doch in der Regel scharfkantige Bruchstücke eines ehemals intakten Gegenstandes der durch Gewalteinwirkung kaputt gegangen ist.
Normalerweise stellt sich in einem solchen Fall immer die Frage nach dem Verursacher der Zersplitterung, nicht so jedoch bei der demokratischen Zersplitterung, denn einzelne Splitter mit einem Größenanteil von 5% kann man getrost ignorieren, außer es wären zu viele Splitter, denn dann müsste man von einem Scherbenhaufen sprechen.

Im Wahljahr 2009 haben sich über 100 Splitterparteien beim Bundeswahlleiter registrieren lassen. Mit der Pauli-Partei und einigen Anderen wären noch mehr von der Partie gewesen, aber das konnte man der CSU, der dienstältesten Splitterpartei Deutschlands dann doch nicht antun.
Dabei hätte gerade die CSU allen Anlass der Frau Pauli dankbar zu sein, hat sie es doch immerhin geschafft den Edmund Stoiber zum Bürokratieabbau nach Brüssel zu befördern, nach dem er in seiner Funktion als Bayerischer Ministerpräsident wegen angeborener Sprachschwäche noch nicht einmal den Weg vom Münchner Hauptbahnhof zum Franz-Josef-Strauß Flughafen im Erdinger Ried beschreiben konnte.
Der Dank der Kraft seiner Lenden ins Amt gezerrte Horst Seehofer sollte diesen christlich-sozialen-Unionssplitter eigentlich befruchten und nicht nur schänden wie seine Amtsvorgänger, hat aber nicht die Eier mit diesem bayrischen Splitter bundesweit zur Wahl anzutreten, sondern keilt sich auf Landesebene lieber mit der FDP, die von der noch amtierenden Bundeskanzlerin auf Bundesebene gerade zum Treueschwur animiert wird, damit das Guido endlich zum ersten schwulen Außenminister des Landes gekürt werden kann.
Als ob es nichts Wichtigeres geben würde, läuft seit Monaten das Ampelgehampel durch die Medien, stets gefüttert von neuen Umfragen und Kaffeesatzlesereien. Dabei spielt es doch überhaupt keine Rolle, wer mit wem nach der Wahl ins Bett steigt, denn Rot-Grün war für die Menschen in diesem Land nicht das Gelbe vom Ei und Schwarz-Rot war noch um einige Nuancen schlimmer. Warum also sollte aus Schwarz-Gelb oder Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün nach der Wahl statt einem kackfarbenen Eintopf plötzlich ein brillantes Farbenpotpourri werden?

Am Abend des kommenden Wahlsonntags werden sich die „Sieger“ wieder in die Brust werfen und völlig vergessen, dass bei stetig sinkender Wahlbeteiligung und zunehmender Zersplitterung der politischen Landschaft ihre eigene Wählerschaft dahinschmilzt wie Gletschereis in der Klimakatastrophe. Gut, Angela Merkel wird sicher nicht promillegedopt aus der Kulisse stolpern wie einst Bundeskasper Schröder und darüber philosophieren welche politischen Farbspielchen mit ihr als Kanzlerin nicht möglich sind, während hinter den Kulissen schon das Stühlerücken und Stühlesägen tobt. Statt dessen wird das Angela insgeheim froh sein, wenn sie selbst mit einem blauen Auge davongekommen ist und ihre nächste Regierungserklärung gleich im Büro von Herrn Ackermann abgeben.

Am Wahlabend werden wir von den Splitterparteien nicht viel hören, außer die lapidare Bemerkung der Moderatorenlobby, dass diverse krude politische Gruppierungen wie die „Deutsche Realisten Partei“, die „Warum-Partei Deutschlands“ oder die „Männer-Partei“ dank der 5%-Prozent-Hürde daran gehindert werden konnten den politischen Willen ihrer Wähler ins Parlament zu tragen und an der Bildung eines funktionsfähigen Parlaments zum Wohle des Volkes mitzuwürgen. Dass das bundesdeutsche Wahlrecht in weiten Teilen nicht verfassungskonform ist und das Parlament seit Jahren nur noch eine einzige Kungelrunde aus Parteifilz und Lobbyisteninteressen ist und den gewählten Volksvertretern der Wille des Volkes am Arsch vorbeigeht, interessiert doch noch nicht einmal mehr das Bundesverfassungsgericht.

Daher kann der SPIEGEL auch getrost schreiben, dass jeder Wähler der „eine sonstige Partei wählt, die nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommt, einen Beitrag dazu leisten kann, dass eine Mehrheit im Parlament deutlich unterhalb der 50-Prozent-Marke möglich wird“, während die Blassroten und Kotzgrünen die mächtigste Bundeskanzlerin aller Zeiten vor einer Mehrheit mit „verfassungswidrigen“ Überhang-Mandanten warnen, denn das wäre „unanständig“ und berge „riesige Legitimationsprobleme“.

Splitter spielen aber nicht nur bei der Bundestagswahl in Deutschland eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Missionierung des afghanischen Drogen- und Terroristenstaates, der jährlich mit circa 6000 Tonnen Opium nicht nur 92% der Weltproduktion exportiert sondern auch noch die westliche Welt mit allen möglichen Terrorszenarien versorgt.
Das Problem in Afghanistan ist ja nicht, dass wie überall wo Amerikaner ihre Finger im Spiel haben, aus wirtschaftspolitischen Interessen geschossen, gebombt und getötet wird. Das Problem liegt einzig darin, dass die Bundesregierung im blinden Gehorsam beschlossen hat, dass dort kein Krieg sein darf, sondern die Bundeswehr einen missionarischer Auftrag zu erfüllen hat und daher nur mit Papierkügelchen um sich werfen darf.

Dennoch rechnet der Rollstuhl-Wolfgang fest damit, dass Splitter der Afghanistanmission bis in die Wahllokale in der BRD fliegen werden und hat deshalb schon mal die Polizei mit kugelsicheren Westen und Maschinenpistolen ausgestattet, damit Verkehrknotenpunkte und Wahllokale besser gegen die Terroristen verteidigt werden können.
Jetzt fehlt zur verfassungswidrigen Bundestagswahl mit Überhangmandaten und vorher heimlichen ausgekungelten Koalitionen eigentlich nur noch der, von den erstmals bei einer Wahl im Nachkriegsdeutschland eingesetzten Wahlbeobachter der OSZE festgestellte Wahlbetrug, damit auch in Deutschland endlich afghanische Verhältnisse herrschen.

Und nach der Wahl werden Sie sich dann wundern, welchen göttlichen Wählerauftrag und welche teuflische Mixtur gegen die Staatskrise die Wahlsieger für Sie zusammenbrauen, denn Sie werden dieses Gebräu während der nächsten Legislaturperiode auslöffeln.

Guten Appetit, viel Spaß beim Wählen und wenn Sie ihr Kreuz machen, dann denken Sie doch auch bisschen an Wahlsplitter, überhängende Mandate und kackfarbige Koalitionen.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 21. September 2009 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Wahlsplitter”

  1. otti meint:

    Ach was?!
    http://www.dailymotion.com/related/xa8616/video/x6hphv_heinz-duthel-bundeskanzlerin-merkel_news

  2. Fred Sky meint:

    Feine Splitter sind Staub und kreisen, nachdem sie Splitterparteien geworden sind, wie alle anderen auch, ums Geld, das Zentrum:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,651421,00.html
    Dumm nur, daß wir immer nur notorische Schuldenmacher und Möchtegerns wählen dürfen, die mangels eigenem Geld ihre Kinder und Kindeskinder verpfänden. Man sollte die wählen, die Geld verborgen können und demzufolge keine “Finanzkrise” hatten, die müssen doch auch von diesem Planeten sein. Natürlich wählen wir immer wieder solche, die neue Schulden machen müssen, perfekt durchdacht. Aber es ist auch völlig unwichtig, wer wen in Deutschland wählt, alle finden sich beim Geld wieder und seinen Gesetzen. Langfristige Konzeptionen, psychologisch untersetzt, gibt es nicht, zumindest will keiner sie geschrieben haben.

  3. Mona.Ohne.Lisa meint:

    Machopan,
    Sie sollten tief durchatmen.
    Fakt ist: Die Merkel und Guido machen miteinander rum.
    Darauf gilt es sich zu konzentrieren.

  4. Machopan meint:

    Was dabei rumkommen könnte, wenn eine Kinderlose und ein Schwuler miteinander “rummachen”, daran will ich lieber gar nicht denken.

  5. Mona.mit.Lisa meint:

    Durch Lisa bin ich komplett und ausgeglichen, Guido kann ich gut verstehen. Als Freiheitsstatue sollte er für die Finanzen sorgen, das Außenpolitische übernimmt Duzfreund Adel, wetten dass …

  6. Mona.Ohne.Lisa meint:

    @ Mona.mit.Lisa,
    ich brauche Nachhilfeunterricht, was Ihren Kommentar betrifft.
    Wer bitte ist “Duzfreund Adel” ?

  7. Mona.Ohne.Lisa meint:

    Herr Machopan,
    wer oder was veranlasst Sie eigentlich zu der Meinung, selbstständig denken zu müssen, oder zu können?
    Ich erwarte keine Antwort, weil, die Frage ist Scheiße.

  8. Olaf meint:

    So, die Wahlen sind lange vorbei - was befürchtet wurde ist eingetreten und ich hör hier gar nix mehr. Hats da allen die Sprache verschlagen?
    Oder wird abgewartet wie schlimm es wirklich kommt. Die Anfänge sind ja schon vielversprechend - mal schnell wieder am Gesundheitsystem herumpfuschen wollen - die Harz IV Leute mit Placebos ruhigstellen - und sonst mal eigentlich nix tun und abwarten. Wahrscheinlich kann man aber derzeit wirklich nix sagen außer außer sich zu fürchten und abwarten wie schlimm es wird.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)
 

Wahlsplitter

21. September 2009 05:45

Lieber Freund

Die Medien haben es im „Wahlkampf“ locker geschafft, die absolute Nulllinie des eigenständigen politischen Denkens nach unten zu durchbrechen, nachdem es ihnen während der Finanzkrise schon mühelos möglich war, die Seichtigkeit ihres Wirtschaftswissen nachhaltig unter Beweis zu stellen.
Dass sie nach jahrelanger Komplizenschaft mit Politik und Wirtschaft die demokratischen Spielregeln nicht mehr verstehen (wollen/dürfen), daran hat man sich als Bürger, Wähler, Steuerzahler, Leibeigener und potenzieller Terrorist und Krimineller ja bereits gewöhnt. Aber warum sich nun, eine Woche vor der „Schicksalswahl“, die Redaktion des Spiegel auch noch zu den „Splitterparteien“ der bunten Republik und zu „Parlamentsmehrheiten unterhalb der 50-Prozent-Marke“ äußern muss und die Gefährdung der Demokratie an die Wand malt, kann man eigentlich nur noch damit erklären, dass das Argument mit der drohenden Gefahr von Rechts nicht mehr so richtig zieht.

Nun weiß man ja aus eigener Erfahrung, dass Splitter extrem gefährlich sein können, sind sie doch in der Regel scharfkantige Bruchstücke eines ehemals intakten Gegenstandes der durch Gewalteinwirkung kaputt gegangen ist.
Normalerweise stellt sich in einem solchen Fall immer die Frage nach dem Verursacher der Zersplitterung, nicht so jedoch bei der demokratischen Zersplitterung, denn einzelne Splitter mit einem Größenanteil von 5% kann man getrost ignorieren, außer es wären zu viele Splitter, denn dann müsste man von einem Scherbenhaufen sprechen.

Im Wahljahr 2009 haben sich über 100 Splitterparteien beim Bundeswahlleiter registrieren lassen. Mit der Pauli-Partei und einigen Anderen wären noch mehr von der Partie gewesen, aber das konnte man der CSU, der dienstältesten Splitterpartei Deutschlands dann doch nicht antun.
Dabei hätte gerade die CSU allen Anlass der Frau Pauli dankbar zu sein, hat sie es doch immerhin geschafft den Edmund Stoiber zum Bürokratieabbau nach Brüssel zu befördern, nach dem er in seiner Funktion als Bayerischer Ministerpräsident wegen angeborener Sprachschwäche noch nicht einmal den Weg vom Münchner Hauptbahnhof zum Franz-Josef-Strauß Flughafen im Erdinger Ried beschreiben konnte.
Der Dank der Kraft seiner Lenden ins Amt gezerrte Horst Seehofer sollte diesen christlich-sozialen-Unionssplitter eigentlich befruchten und nicht nur schänden wie seine Amtsvorgänger, hat aber nicht die Eier mit diesem bayrischen Splitter bundesweit zur Wahl anzutreten, sondern keilt sich auf Landesebene lieber mit der FDP, die von der noch amtierenden Bundeskanzlerin auf Bundesebene gerade zum Treueschwur animiert wird, damit das Guido endlich zum ersten schwulen Außenminister des Landes gekürt werden kann.
Als ob es nichts Wichtigeres geben würde, läuft seit Monaten das Ampelgehampel durch die Medien, stets gefüttert von neuen Umfragen und Kaffeesatzlesereien. Dabei spielt es doch überhaupt keine Rolle, wer mit wem nach der Wahl ins Bett steigt, denn Rot-Grün war für die Menschen in diesem Land nicht das Gelbe vom Ei und Schwarz-Rot war noch um einige Nuancen schlimmer. Warum also sollte aus Schwarz-Gelb oder Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün nach der Wahl statt einem kackfarbenen Eintopf plötzlich ein brillantes Farbenpotpourri werden?

Am Abend des kommenden Wahlsonntags werden sich die „Sieger“ wieder in die Brust werfen und völlig vergessen, dass bei stetig sinkender Wahlbeteiligung und zunehmender Zersplitterung der politischen Landschaft ihre eigene Wählerschaft dahinschmilzt wie Gletschereis in der Klimakatastrophe. Gut, Angela Merkel wird sicher nicht promillegedopt aus der Kulisse stolpern wie einst Bundeskasper Schröder und darüber philosophieren welche politischen Farbspielchen mit ihr als Kanzlerin nicht möglich sind, während hinter den Kulissen schon das Stühlerücken und Stühlesägen tobt. Statt dessen wird das Angela insgeheim froh sein, wenn sie selbst mit einem blauen Auge davongekommen ist und ihre nächste Regierungserklärung gleich im Büro von Herrn Ackermann abgeben.

Am Wahlabend werden wir von den Splitterparteien nicht viel hören, außer die lapidare Bemerkung der Moderatorenlobby, dass diverse krude politische Gruppierungen wie die „Deutsche Realisten Partei“, die „Warum-Partei Deutschlands“ oder die „Männer-Partei“ dank der 5%-Prozent-Hürde daran gehindert werden konnten den politischen Willen ihrer Wähler ins Parlament zu tragen und an der Bildung eines funktionsfähigen Parlaments zum Wohle des Volkes mitzuwürgen. Dass das bundesdeutsche Wahlrecht in weiten Teilen nicht verfassungskonform ist und das Parlament seit Jahren nur noch eine einzige Kungelrunde aus Parteifilz und Lobbyisteninteressen ist und den gewählten Volksvertretern der Wille des Volkes am Arsch vorbeigeht, interessiert doch noch nicht einmal mehr das Bundesverfassungsgericht.

Daher kann der SPIEGEL auch getrost schreiben, dass jeder Wähler der „eine sonstige Partei wählt, die nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommt, einen Beitrag dazu leisten kann, dass eine Mehrheit im Parlament deutlich unterhalb der 50-Prozent-Marke möglich wird“, während die Blassroten und Kotzgrünen die mächtigste Bundeskanzlerin aller Zeiten vor einer Mehrheit mit „verfassungswidrigen“ Überhang-Mandanten warnen, denn das wäre „unanständig“ und berge „riesige Legitimationsprobleme“.

Splitter spielen aber nicht nur bei der Bundestagswahl in Deutschland eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Missionierung des afghanischen Drogen- und Terroristenstaates, der jährlich mit circa 6000 Tonnen Opium nicht nur 92% der Weltproduktion exportiert sondern auch noch die westliche Welt mit allen möglichen Terrorszenarien versorgt.
Das Problem in Afghanistan ist ja nicht, dass wie überall wo Amerikaner ihre Finger im Spiel haben, aus wirtschaftspolitischen Interessen geschossen, gebombt und getötet wird. Das Problem liegt einzig darin, dass die Bundesregierung im blinden Gehorsam beschlossen hat, dass dort kein Krieg sein darf, sondern die Bundeswehr einen missionarischer Auftrag zu erfüllen hat und daher nur mit Papierkügelchen um sich werfen darf.

Dennoch rechnet der Rollstuhl-Wolfgang fest damit, dass Splitter der Afghanistanmission bis in die Wahllokale in der BRD fliegen werden und hat deshalb schon mal die Polizei mit kugelsicheren Westen und Maschinenpistolen ausgestattet, damit Verkehrknotenpunkte und Wahllokale besser gegen die Terroristen verteidigt werden können.
Jetzt fehlt zur verfassungswidrigen Bundestagswahl mit Überhangmandaten und vorher heimlichen ausgekungelten Koalitionen eigentlich nur noch der, von den erstmals bei einer Wahl im Nachkriegsdeutschland eingesetzten Wahlbeobachter der OSZE festgestellte Wahlbetrug, damit auch in Deutschland endlich afghanische Verhältnisse herrschen.

Und nach der Wahl werden Sie sich dann wundern, welchen göttlichen Wählerauftrag und welche teuflische Mixtur gegen die Staatskrise die Wahlsieger für Sie zusammenbrauen, denn Sie werden dieses Gebräu während der nächsten Legislaturperiode auslöffeln.

Guten Appetit, viel Spaß beim Wählen und wenn Sie ihr Kreuz machen, dann denken Sie doch auch bisschen an Wahlsplitter, überhängende Mandate und kackfarbige Koalitionen.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 21. September 2009 um 05:45:09 und abgelegt unter Rauchzeichen | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

8 Antworten zu “Wahlsplitter”

  1. otti meint:

    Ach was?!
    http://www.dailymotion.com/related/xa8616/video/x6hphv_heinz-duthel-bundeskanzlerin-merkel_news

  2. Fred Sky meint:

    Feine Splitter sind Staub und kreisen, nachdem sie Splitterparteien geworden sind, wie alle anderen auch, ums Geld, das Zentrum:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,651421,00.html
    Dumm nur, daß wir immer nur notorische Schuldenmacher und Möchtegerns wählen dürfen, die mangels eigenem Geld ihre Kinder und Kindeskinder verpfänden. Man sollte die wählen, die Geld verborgen können und demzufolge keine “Finanzkrise” hatten, die müssen doch auch von diesem Planeten sein. Natürlich wählen wir immer wieder solche, die neue Schulden machen müssen, perfekt durchdacht. Aber es ist auch völlig unwichtig, wer wen in Deutschland wählt, alle finden sich beim Geld wieder und seinen Gesetzen. Langfristige Konzeptionen, psychologisch untersetzt, gibt es nicht, zumindest will keiner sie geschrieben haben.

  3. Mona.Ohne.Lisa meint:

    Machopan,
    Sie sollten tief durchatmen.
    Fakt ist: Die Merkel und Guido machen miteinander rum.
    Darauf gilt es sich zu konzentrieren.

  4. Machopan meint:

    Was dabei rumkommen könnte, wenn eine Kinderlose und ein Schwuler miteinander “rummachen”, daran will ich lieber gar nicht denken.

  5. Mona.mit.Lisa meint:

    Durch Lisa bin ich komplett und ausgeglichen, Guido kann ich gut verstehen. Als Freiheitsstatue sollte er für die Finanzen sorgen, das Außenpolitische übernimmt Duzfreund Adel, wetten dass …

  6. Mona.Ohne.Lisa meint:

    @ Mona.mit.Lisa,
    ich brauche Nachhilfeunterricht, was Ihren Kommentar betrifft.
    Wer bitte ist “Duzfreund Adel” ?

  7. Mona.Ohne.Lisa meint:

    Herr Machopan,
    wer oder was veranlasst Sie eigentlich zu der Meinung, selbstständig denken zu müssen, oder zu können?
    Ich erwarte keine Antwort, weil, die Frage ist Scheiße.

  8. Olaf meint:

    So, die Wahlen sind lange vorbei - was befürchtet wurde ist eingetreten und ich hör hier gar nix mehr. Hats da allen die Sprache verschlagen?
    Oder wird abgewartet wie schlimm es wirklich kommt. Die Anfänge sind ja schon vielversprechend - mal schnell wieder am Gesundheitsystem herumpfuschen wollen - die Harz IV Leute mit Placebos ruhigstellen - und sonst mal eigentlich nix tun und abwarten. Wahrscheinlich kann man aber derzeit wirklich nix sagen außer außer sich zu fürchten und abwarten wie schlimm es wird.

Eine Nachricht hinterlassen

*Notwendig
*Notwendig (wird nicht veröffentlicht)