Europa am Abgrund

7. Mai 2010 05:45

Lieber Freund

Griechenland ist pleite, der Euro fällt und nicht nur die PIGS-Staaten fürchten den Dominoeffekt. Nach Expertenmeinung könnten auch die europäischen PUPS-Staaten und mit ihnen das ganze Europa samt gemeinsamer Währung in den Schlund der jahrelang aufgerissenen Schuldenlöcher gerissen werden oder an den Hängen der Schuldenberge zerschellen.
Aber egal, auch wenn die Heimat ins Schutt und Asche fällt, wird die Bundeswehr in Afghanistan die freiheitlich-demokratische Grundordnung der schwarz-rot-senffarbigen Republik bis zum letzten Mann verteidigen. Die eingesargten Ergebnisse einer verfehlten Außenpolitik werden zur feierlichen Einäscherung im Land ihrer Väter aufgebahrt, posthum mit Heldenmetall dekoriert und die verantwortlichen Politiker reden das übliche Blech und heucheln Krokodilstränen, wohlwissend, dass mehr als 70% der Bevölkerung diesen „umgangssprachlichen“ Krieg ablehnen.

Statt diese Tatsache als Auftrag zu verstehen, wirft sich der Vorzeigeossi und ehemalige Präsident des Bundestages Thierse lieber medienwirksam vor den anmarschierenden braunen Horden in den Staub der Landeshauptstadt und lässt sich vor laufender Kamera von der Polizei auflesen.
Die einst größte Merkelin der Welt fabuliert lieber über Europa am Scheideweg und der Zeitzeuge kann sicher sein, dass der liebe Gott die Pfarrerstochter in ihrer geistigen Bedürftigkeit auch diesmal wieder die falsche Abzweigung nehmen lässt.
Der griechische Ministerpräsident weist darauf hin, dass Griechenland wohl am Abgrund stehe, erweckt aber weiter den Eindruck, als hätte sich der Abgrund heimtückisch an das arglose Griechenland angeschlichen, wobei der aufmerksame Beobachter der europäischen Tollereien schon länger davor gewarnt hatte, dass die finanztechnische Schussfahrt trotz hochgelobter Schuldenbremse ein böses Ende nehmen wird.

Nicht nur Europaskeptiker werden sich daran erinnern, wie der Euro als Wunderwaffe, Allheilmittel und eierlegende Wollmilchsau in der reitbaren Version angepriesen wurde. Nach dem Modell „wer will noch mal, wer hat noch nicht“, wurden die Milliarden verwaltet, verschoben, versenkt, verspielt und verzockt. Der Ausbreitung der Eurozone galt das höchste Interesse und bei der Aufnahme neuer Mitglieder wurden schon mal beide Augen zugedrückt, um die offensichtliche Rechenschwäche und Rechenfehler der Kandidaten nicht erkennen zu müssen.
Nun ist der Euro, dieses einst hochgelobte Wunderwerk, die monetäre Basis eines vereinten Europas, endgültig zum Spielgeld geworden, nachdem er jahrelang als Spielball politischer Interessen verwendet wurde und man ihn im Rahmen der Finanzkrise zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes der Casinobanken als Jeton auf die Roulettetische geschüttet hat.
„No risc, more fun“, ist nach wie vor die Devise an den Geldmärkten, nur dass man jetzt das vom Steuerzahler zur Verfügung gestellte Kapital dazu verwendet, um auf den Zerfall des Euro und den Staatsbankrott europäischer Staaten zu wetten.

Jetzt befürchtet die „angerostete Lady“ aus der Uckermark eine Denkzettelwahl in NRW, die ihr die Macht rauben könnte und dem Wähler stellt sich nach wie vor die Frage, was diese Frau mit der Macht eigentlich macht und gemacht hat.
Seit dem Ja-Wort und der Liebesheirat mit ihrem seichgelben Kopulationspartner hat das Angela ja nichts mehr gemacht, als ihre menstruationsblutige Kapitänsbinde für jeden sichtbar vor den Augen zu tragen, um ihrer selbstgefälligen Außenschwuchtel nicht beim öffentlichen Onanieren zusehen zu müssen.

Gut, ich gebe zu, dass auch meine Wortwahl etwas harscher geworden ist, aber angesichts der aktuellen Lage dieser Nation, vor der übrigens nicht nur ich seit Jahren gewarnt habe, habe ich mich dazu entschlossen meine gute Kinderstube im gleichen Maße zu ignorieren, wie deutsche Politiker ihr Volk für dumm verkaufen.
Und nachdem das Angela während der Finanzkrise gezeigt hat, dass sie dem Herrn Ackermann genauso artig übers Stöckchen springt, wie sie dem Herrn Bush in den Arsch gekrochen ist, darf sie sich nicht wundern, dass man sie nicht neben ihrem großen Vorbild Helmut Kohl aufhängen, sondern lieber neben Erich Honecker an die Wand stellen möchte.

Dabei ist es schon beachtlich, was sich die Regierungen der letzten Jahre alles geleistet haben.
War es, angesichts der widerlichen Vereinigung, bei Helmut Kohl noch akzeptabel, dass er sich vor der historischen Größe dieses überraschenden Ereignisses, nicht mehr an jedes Spendendetail und jede Treuhandtransaktion erinnert, muss man schon tief Luft holen um seinen rollstuhlfahrenden Inkassogehilfen von damals, heute als Finanzminister ertragen zu können. Und genau dieser Behinderte „ringt“ nun mit dem übergewichtigen Herrn Ackermann um eine Beteiligung der Banken bei der Griechenlandhilfe, nachdem sein Amtsvorgänger, Peer Steinbrück, diese Banken mit Steuergeld vor der Pleite gerettet hat, ohne sie gleichzeitig mit der Übernahme der Folgekosten in die Pflicht zu nehmen.
Wer die erste Enteignung der Nachkriegszeit bei vollem Bewusstsein miterlebt hat und auch die wahren Gründe kennt, um die die Medien so gerne herumschreiben, der weiß, dass dies nicht das Ende der Krise markiert, sondern wie alle Enteignungen der Anfang eines aus den Fugen geratenen Unrechtssystems ist, dem es nur um das Überleben einer machtgeilen, korrupten und selbstgefälligen Clique geht.
Und wer jetzt aus den Medien erfährt, dass die Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahren unter einer Steuerflaute leiden wird und dem Bundeshaushalt Milliarden fehlen werden, der sollte sich in Erinnerung rufen, dass diese Staatsvehikel schon lange zwischen Haushaltsloch und Schuldenberg im Kreis fährt. Da jetzt auch noch das Geld für den Sprit l knapp wird, lässt befürchten, dass man neue „Refinanzierungsmöglichkeiten“ in Gesetzesform gießt und bisher kriminelle Geldbeschaffungsmaßnahmen einfach per Gesetz legalisiert. Dass man derartige Gesetze durch das Gesetzgebungsverfahren peitschen kann und über einen Bundespräsidenten verfügt, der gehorsam so ziemlich alles unterschreibt, was man ihm vorlegt, hat man mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetzes im Oktober 2008 schon mal geprobt. Damals sollte den vom Kollaps bedrohten Banken geholfen werden, jetzt, keine 18 Monate später sind es jetzt die vom Kollaps bedrohten Staaten.
Nur einfältige Gemüter setzen auf Hoffnung und warten geduldig ab, wem in weiteren 18 Monaten geholfen werden muss.

Der Wetterfrosch Kachelmann, der seine ehemalige Lebensgefährtin zwangsweise zum Ablaichen gezwungen haben soll, wird wegen Fluchtgefahr sofort eingebuchtet, aber wer als Manager einer Landes- oder Staatsbank jahrelang die Steuerzahler missbraucht, der bekommt einen goldenen Handschlag. Von anderen Wirtschaftkriminellen und Steuerhinterziehern wollen wir jetzt erst gar nicht reden, denn denen stehen ganze legale juristische Mittel zur Strafvermeidung und Strafbefreiung zur Verfügung.
Gut, der Herr Kachelmann ist ja selber schuld, denn statt seine Schuld zu bestreiten hätte er ja nur eine strafbefreiende Selbstanzeige erstatten oder sich auf einen Verbotsirrtum berufen müssen, denn dummerweise hat er die Immunität eines Abgeordneten des Volkes auch nicht.

Seit Kachelmann in Haft ist, scheint mir das Wetter schlechter geworden zu sein.
Und seit Merkel Bundeskanzlerin ist …, na, ja, vergessen wir das.

Machopan
(c) Copyright Machopan - Alle Rechte vorbehalten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 7. Mai 2010 um 05:45:00 und abgelegt unter Rauchzeichen, Politik | Add to mister Wong. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Zum Ende springen und Kommentar hinterlassen. Trackbacks sind geschlossen.

7 Antworten zu “Europa am Abgrund”

  1. erphschwester meint:

    oh, das is aber einer schlimm wütend aus seinem loch herfür gekrochen.

  2. Depp_1 meint:

    @ liebste Schwester,
    Dein Spruch ist nicht sehr nett. Ich finde es gut, wenn sich Machopan wieder meldet, der alte Holzmichel lebt noch. Sein Ärger ist verständlich, auch ich könnte an der Dummheit vieler Zeitgenossen verzweifeln. Aber man muß das locker nehmen, wieder ein Protokoll im psychologisch augefeilten Masterplan abhaken und sich fragen, ob es nun gut oder schlecht ist. Die Antwort ist nicht leicht! Gläubige finden Anregung bei
    http://www.verlag-anton-schmid.de/start.htm
    Ich bin nicht gläubig, man sollte selbst denken und sich allseits informieren.
    Schreib mal wieder, Macho.
    MfG

  3. erphschwester meint:

    aber, aber: der herr m. weisses schon, wies gemeint ist. ;)

  4. Harald meint:

    Endlich mal wieder ein Artikel, bei dem man trotz der besch*****en Lage Schmunzeln konnte. Danke, und mit haben die Artikel von Machopan schon gefehlt.
    Erinnerte mich gleich daran, dass heute ja wieder Anstalt ist.

  5. Schitzo meint:

    @Harald
    Insidertipp war gut, Finanzkrieg wurde erklärt, Erkenntnis verpufft aber in der Spaßgesellschaft. Einige lesen nur ein Buch, lernen es auswendig, leben darin. So Mose 1 Kapitel 47. Das läuft gerade wieder mal gut! “Mein Volk der Propheten”, sagte eine Dame im Korridor zwischen zwei Begleitpersonen im Fernsehen. Wo ist die Prophetie als Summe der Ergebnisse? Dauerkrieg? Es gibt auch noch Chinesen.
    Es ist unverständlich, dass uralte Tatsachen immer wieder geschehen und keiner mal den Riegel vorschiebt. Sind denn alle zu blöd zum Pokern? Wo sind die deutschen Dichter und Denker?

  6. Fred meint:

    Die Psyche macht`s, und die machen die Medien. Also wird Angela für den Abschuß freigegeben, Veränderungen sollten nicht ewig dauern, bla, bla … Wer will Kleinstaaterei und Fürstentümer zurück, nur Egomanen. Wir wollen zum Mars und weiter, können nicht auf die letzten Hinterwäldler warten. Zur Teilnahme an der Demokratie sollte ein Mindest-IQ gesetzlich gefordert werden, darunter kein Wahlrecht. Und der Westen sollte sich nicht gegenseitig bekämpfen, da müssen Glaubensfragen mal zurückstehen, soll jeder nach dem Tode berichten, wie es wirklich ist :) .
    Und das Wetter ist schlechter, Merkelsche Erwärmung, eisheilig.

  7. Rautenkranz meint:

    Machopans Rauchzeichen, Verknüpfung alter und neuer Technologie. Leider bläst er zu selten ins Feuer.

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Europa am Abgrund

7. Mai 2010 05:45

Lieber Freund

Griechenland ist pleite, der Euro fällt und nicht nur die PIGS-Staaten fürchten den Dominoeffekt. Nach Expertenmeinung könnten auch die europäischen PUPS-Staaten und mit ihnen das ganze Europa samt gemeinsamer Währung in den Schlund der jahrelang aufgerissenen Schuldenlöcher gerissen werden oder an den Hängen der Schuldenberge zerschellen.
Aber egal, auch wenn die Heimat ins Schutt und Asche fällt, wird die Bundeswehr in Afghanistan die freiheitlich-demokratische Grundordnung der schwarz-rot-senffarbigen Republik bis zum letzten Mann verteidigen. Die eingesargten Ergebnisse einer verfehlten Außenpolitik werden zur feierlichen Einäscherung im Land ihrer Väter aufgebahrt, posthum mit Heldenmetall dekoriert und die verantwortlichen Politiker reden das übliche Blech und heucheln Krokodilstränen, wohlwissend, dass mehr als 70% der Bevölkerung diesen „umgangssprachlichen“ Krieg ablehnen.

Statt diese Tatsache als Auftrag zu verstehen, wirft sich der Vorzeigeossi und ehemalige Präsident des Bundestages Thierse lieber medienwirksam vor den anmarschierenden braunen Horden in den Staub der Landeshauptstadt und lässt sich vor laufender Kamera von der Polizei auflesen.
Die einst größte Merkelin der Welt fabuliert lieber über Europa am Scheideweg und der Zeitzeuge kann sicher sein, dass der liebe Gott die Pfarrerstochter in ihrer geistigen Bedürftigkeit auch diesmal wieder die falsche Abzweigung nehmen lässt.
Der griechische Ministerpräsident weist darauf hin, dass Griechenland wohl am Abgrund stehe, erweckt aber weiter den Eindruck, als hätte sich der Abgrund heimtückisch an das arglose Griechenland angeschlichen, wobei der aufmerksame Beobachter der europäischen Tollereien schon länger davor gewarnt hatte, dass die finanztechnische Schussfahrt trotz hochgelobter Schuldenbremse ein böses Ende nehmen wird.

Nicht nur Europaskeptiker werden sich daran erinnern, wie der Euro als Wunderwaffe, Allheilmittel und eierlegende Wollmilchsau in der reitbaren Version angepriesen wurde. Nach dem Modell „wer will noch mal, wer hat noch nicht“, wurden die Milliarden verwaltet, verschoben, versenkt, verspielt und verzockt. Der Ausbreitung der Eurozone galt das höchste Interesse und bei der Aufnahme neuer Mitglieder wurden schon mal beide Augen zugedrückt, um die offensichtliche Rechenschwäche und Rechenfehler der Kandidaten nicht erkennen zu müssen.
Nun ist der Euro, dieses einst hochgelobte Wunderwerk, die monetäre Basis eines vereinten Europas, endgültig zum Spielgeld geworden, nachdem er jahrelang als Spielball politischer Interessen verwendet wurde und man ihn im Rahmen der Finanzkrise zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes der Casinobanken als Jeton auf die Roulettetische geschüttet hat.
„No risc, more fun“, ist nach wie vor die Devise an den Geldmärkten, nur dass man jetzt das vom Steuerzahler zur Verfügung gestellte Kapital dazu verwendet, um auf den Zerfall des Euro und den Staatsbankrott europäischer Staaten zu wetten.

Jetzt befürchtet die „angerostete Lady“ aus der Uckermark eine Denkzettelwahl in NRW, die ihr die Macht rauben könnte und dem Wähler stellt sich nach wie vor die Frage, was diese Frau mit der Macht eigentlich macht und gemacht hat.
Seit dem Ja-Wort und der Liebesheirat mit ihrem seichgelben Kopulationspartner hat das Angela ja nichts mehr gemacht, als ihre menstruationsblutige Kapitänsbinde für jeden sichtbar vor den Augen zu tragen, um ihrer selbstgefälligen Außenschwuchtel nicht beim öffentlichen Onanieren zusehen zu müssen.

Gut, ich gebe zu, dass auch meine Wortwahl etwas harscher geworden ist, aber angesichts der aktuellen Lage dieser Nation, vor der übrigens nicht nur ich seit Jahren gewarnt habe, habe ich mich dazu entschlossen meine gute Kinderstube im gleichen Maße zu ignorieren, wie deutsche Politiker ihr Volk für dumm verkaufen.
Und nachdem das Angela während der Finanzkrise gezeigt hat, dass sie dem Herrn Ackermann genauso artig übers Stöckchen springt, wie sie dem Herrn Bush in den Arsch gekrochen ist, darf sie sich nicht wundern, dass man sie nicht neben ihrem großen Vorbild Helmut Kohl aufhängen, sondern lieber neben Erich Honecker an die Wand stellen möchte.

Dabei ist es schon beachtlich, was sich die Regierungen der letzten Jahre alles geleistet haben.
War es, angesichts der widerlichen Vereinigung, bei Helmut Kohl noch akzeptabel, dass er sich vor der historischen Größe dieses überraschenden Ereignisses, nicht mehr an jedes Spendendetail und jede Treuhandtransaktion erinnert, muss man schon tief Luft holen um seinen rollstuhlfahrenden Inkassogehilfen von damals, heute als Finanzminister ertragen zu können. Und genau dieser Behinderte „ringt“ nun mit dem übergewichtigen Herrn Ackermann um eine Beteiligung der Banken bei der Griechenlandhilfe, nachdem sein Amtsvorgänger, Peer Steinbrück, diese Banken mit Steuergeld vor der Pleite gerettet hat, ohne sie gleichzeitig mit der Übernahme der Folgekosten in die Pflicht zu nehmen.
Wer die erste Enteignung der Nachkriegszeit bei vollem Bewusstsein miterlebt hat und auch die wahren Gründe kennt, um die die Medien so gerne herumschreiben, der weiß, dass dies nicht das Ende der Krise markiert, sondern wie alle Enteignungen der Anfang eines aus den Fugen geratenen Unrechtssystems ist, dem es nur um das Überleben einer machtgeilen, korrupten und selbstgefälligen Clique geht.
Und wer jetzt aus den Medien erfährt, dass die Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahren unter einer Steuerflaute leiden wird und dem Bundeshaushalt Milliarden fehlen werden, der sollte sich in Erinnerung rufen, dass diese Staatsvehikel schon lange zwischen Haushaltsloch und Schuldenberg im Kreis fährt. Da jetzt auch noch das Geld für den Sprit l knapp wird, lässt befürchten, dass man neue „Refinanzierungsmöglichkeiten“ in Gesetzesform gießt und bisher kriminelle Geldbeschaffungsmaßnahmen einfach per Gesetz legalisiert. Dass man derartige Gesetze durch das Gesetzgebungsverfahren peitschen kann und über einen Bundespräsidenten verfügt, der gehorsam so ziemlich alles unterschreibt, was man ihm vorlegt, hat man mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetzes im Oktober 2008 schon mal geprobt. Damals sollte den vom Kollaps bedrohten Banken geholfen werden, jetzt, keine 18 Monate später sind es jetzt die vom Kollaps bedrohten Staaten.
Nur einfältige Gemüter setzen auf Hoffnung und warten geduldig ab, wem in weiteren 18 Monaten geholfen werden muss.

Der Wetterfrosch Kachelmann, der seine ehemalige Lebensgefährtin zwangsweise zum Ablaichen gezwungen haben soll, wird wegen Fluchtgefahr sofort eingebuchtet, aber wer als Manager einer Landes- oder Staatsbank jahrelang die Steuerzahler missbraucht, der bekommt einen goldenen Handschlag. Von anderen Wirtschaftkriminellen und Steuerhinterziehern wollen wir jetzt erst gar nicht reden, denn denen stehen ganze legale juristische Mittel zur Strafvermeidung und Strafbefreiung zur Verfügung.
Gut, der Herr Kachelmann ist ja selber schuld, denn statt seine Schuld zu bestreiten hätte er ja nur eine strafbefreiende Selbstanzeige erstatten oder sich auf einen Verbotsirrtum berufen müssen, denn dummerweise hat er die Immunität eines Abgeordneten des Volkes auch nicht.

Seit Kachelmann in Haft ist, scheint mir das Wetter schlechter geworden zu sein.
Und seit Merkel Bundeskanzlerin ist …, na, ja, vergessen wir das.

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7 Antworten zu “Europa am Abgrund”

  1. erphschwester meint:

    oh, das is aber einer schlimm wütend aus seinem loch herfür gekrochen.

  2. Depp_1 meint:

    @ liebste Schwester,
    Dein Spruch ist nicht sehr nett. Ich finde es gut, wenn sich Machopan wieder meldet, der alte Holzmichel lebt noch. Sein Ärger ist verständlich, auch ich könnte an der Dummheit vieler Zeitgenossen verzweifeln. Aber man muß das locker nehmen, wieder ein Protokoll im psychologisch augefeilten Masterplan abhaken und sich fragen, ob es nun gut oder schlecht ist. Die Antwort ist nicht leicht! Gläubige finden Anregung bei
    http://www.verlag-anton-schmid.de/start.htm
    Ich bin nicht gläubig, man sollte selbst denken und sich allseits informieren.
    Schreib mal wieder, Macho.
    MfG

  3. erphschwester meint:

    aber, aber: der herr m. weisses schon, wies gemeint ist. ;)

  4. Harald meint:

    Endlich mal wieder ein Artikel, bei dem man trotz der besch*****en Lage Schmunzeln konnte. Danke, und mit haben die Artikel von Machopan schon gefehlt.
    Erinnerte mich gleich daran, dass heute ja wieder Anstalt ist.

  5. Schitzo meint:

    @Harald
    Insidertipp war gut, Finanzkrieg wurde erklärt, Erkenntnis verpufft aber in der Spaßgesellschaft. Einige lesen nur ein Buch, lernen es auswendig, leben darin. So Mose 1 Kapitel 47. Das läuft gerade wieder mal gut! “Mein Volk der Propheten”, sagte eine Dame im Korridor zwischen zwei Begleitpersonen im Fernsehen. Wo ist die Prophetie als Summe der Ergebnisse? Dauerkrieg? Es gibt auch noch Chinesen.
    Es ist unverständlich, dass uralte Tatsachen immer wieder geschehen und keiner mal den Riegel vorschiebt. Sind denn alle zu blöd zum Pokern? Wo sind die deutschen Dichter und Denker?

  6. Fred meint:

    Die Psyche macht`s, und die machen die Medien. Also wird Angela für den Abschuß freigegeben, Veränderungen sollten nicht ewig dauern, bla, bla … Wer will Kleinstaaterei und Fürstentümer zurück, nur Egomanen. Wir wollen zum Mars und weiter, können nicht auf die letzten Hinterwäldler warten. Zur Teilnahme an der Demokratie sollte ein Mindest-IQ gesetzlich gefordert werden, darunter kein Wahlrecht. Und der Westen sollte sich nicht gegenseitig bekämpfen, da müssen Glaubensfragen mal zurückstehen, soll jeder nach dem Tode berichten, wie es wirklich ist :) .
    Und das Wetter ist schlechter, Merkelsche Erwärmung, eisheilig.

  7. Rautenkranz meint:

    Machopans Rauchzeichen, Verknüpfung alter und neuer Technologie. Leider bläst er zu selten ins Feuer.

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